#glauben

2026-02-05

Sorgt euch zuerst darum, dass ihr euch seiner Herrschaft unterstellt und tut, was er verlangt, dann wird er euch schon mit all dem anderen versorgen.Gute Nachricht Bibel 2000 - Matthäus 6:33

Sucht in erster Linie nach der Königsherrschaft Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, dann wird euch das alles dazugegeben werden.Bruns #Bibel
#Jehova
#FediKirche
#Bibelstudium
#Gott
#Glauben

blog.thomas-pape.de/2024/03/27

2026-02-05

So seid nun nicht besorgt, indem ihr saget: was sollen wir essen? oder: was sollen wir trinken? oder: was sollen wir anziehen? denn nach allem diesem trachten die Nationen; denn euer himmlischer Vater weiß, daß ihr dies alles bedürfet. Trachtet aber zuerst nach dem Reiche Gottes und nach seiner (d. i. #Bibel
#Jehova
#FediKirche
#Bibelstudium
#Gott
#Glauben

blog.thomas-pape.de/2020/10/12

2026-02-04

Ein (Im Hebr folgen die Anfangsbuchstaben der einzelnen Verse von hier ab der alphabetischen Ordnung) wackeres Weib, wer wird es finden? denn ihr Wert steht weit über Korallen. Das Herz ihres Mannes vertraut auf sie, und an Ausbeute wird es ihm nicht fehlen. #Bibel
#Jehova
#FediKirche
#Bibelstudium
#Gott
#Glauben

blog.thomas-pape.de/2023/02/05

2026-02-03

Jehova! du hast mich erforscht und erkannt. (O. erforscht und kennst mich),Elberfelder 1871 - Ps 139,1

Ein Psalm Davids. Herr, du hast mein Herz geprüft und weißt alles über mich.Neues Leben - Bibel 2006 - Psalm 139,1

Ein Lied Davids. #Bibel
#Jehova
#FediKirche
#Bibelstudium
#Gott
#Glauben

blog.thomas-pape.de/2023/02/03

2026-02-03

#Trolle sind in viellerlei hinsicht #blind! #bots auch!

br.de/nachrichten/netzwelt/kli

#Marketing lebt nicht vom tatsächliche #Erfolg seiner Kunden, sondern davon, daß die Unternehmen #Glauben, sie würden ihre #Kunden erreichen und von dem #Geld, das #Unternehmen dafür bereit (in der Lage) sind zu bezahlen.

2026-02-03

#Überreiche #Reiche

> Wie können sich die Reichen durchsetzen, obwohl sie in der Minderheit sind?

taz.de/Kinder-fragen-die-taz-a

"Wir wollen von Kindern wissen, welche Fragen sie beschäftigen. Jede Woche beantworten wir eine. Diese Frage kommt von Theo, 12 Jahre alt.

Mit viel Geld kann man nicht nur teuren #Schmuck kaufen, sondern auch #Berater beschäftigen, die dann die #Politiker beeinflussen

Von
#UlrikeHerrmann

Viele Menschen glauben, dass sich die Reichen durchsetzen können, weil sie reich sind. Das ist nicht ganz falsch.
Denn die Reichen haben genug #Geld, um viele #Berater zu beschäftigen, die dann die #Politiker beeinflussen.

Diese Berater heißen Lobbyisten.
Sie versuchen die #Gesetze so zu gestalten, dass die Reichen profitieren und möglichst wenig #Steuern zahlen.

Trotzdem reicht es nicht, nur Lobbyisten zu beschäftigen, damit sich die Reichen durchsetzen können.
Denn die Politiker wollen ja wiedergewählt werden.

Die #Abgeordneten im #Parlament müssen daher tun, was die Mehrheit der Wähler will.
Die meisten #Wähler sind aber nicht reich, sondern gehören zur
(sogenanten) Mittelschicht oder sogar zu den Armen. Die Reichen können daher ihre Interessen nur durchbringen, wenn sie der Mittelschicht das #Gefühl geben, dass sie ebenfalls reich ist – obwohl das gar nicht stimmt.

Die #Mehrheit der Wähler muss also zur #Selbsttäuschung verleitet werden.

Dafür gibt es mindestens drei #Tricks.

Erstens:
Die Reichen rechnen sich arm und erklären sich selbst zu einem Teil der #Mittelschicht.

Dieser #Trick funktioniert, weil es keine genauen Zahlen gibt, wie viel Geld die Reichen wirklich haben.

Zweitens:
Die Mittelschicht hofft auf den eigenen #Aufstieg.

Die meisten Menschen nehmen gar nicht wahr, wie groß der Abstand zu den Reichen wirklich ist.

#Umfragen zeigen, dass viele Menschen #glauben, dass der #Reichtum gleich oberhalb ihres eigenen Einkommens anfängt. Da liegt dann der #Irrtum nahe, dass man sich nur ein bisschen anstrengen muss, um auch zu den Reichen zu gehören.

Drittens:
Die Mittelschicht #überschätzt das eigene #Einkommen auch deshalb, weil sie sich unbedingt von den Armen abgrenzen will. In der Mittelschicht ist das Vorurteil verbreitet, dass die Armen gar nicht arbeiten wollen und eigentlich nur Schmarotzer sind. Menschen aus der Mittelschicht sehen sich an der Seite der Reichen, weil sie meinen, dass man gemeinsam von den angeblich faulen Armen ausgebeutet würde.
wochentaz

Diese drei Mechanismen erklären, warum sich die Mittelschicht für reicher hält, als sie ist. Das Ergebnis ist schlimm. Immer wieder werden die Steuern gesenkt, wovon vor allem die Reichen etwas haben.
Der #Staat nimmt nicht mehr genug #Geld ein, was jeder spürt.
Auch du, lieber Theo, hast es sicherlich schon bemerkt:
Viele #Schulgebäude sind marode, es gibt zu wenig #Kitas, #Schwimmbäder schließen.

Die Menschen der Mittelschicht müssten ehrlicher mit sich selbst sein.
Wenn sie einsehen würden, dass sie nicht reich sind, würde es #wenigerPolitikfürReiche geben.

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Mehr zum Thema
#Erbschaftssteuerkonzept der SPD Purer #Pragmatismus – und das ist gut so
Kommentar von Stefan Reinecke

Das neue #SPD-Papier zur #Erbschaftssteuer klingt wie ein Wellness-Programm für die obere Mittelschicht. Deshalb hat es auch mehr #Chancen auf #Erfolg.

Gemeinsam für freie Presse

#Genossenschaft #Leser:innen. #Journalismus #konzernfrei #kostenfrei #Artikel #ohnePaywall #Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen #nichtsbezahlen #wissen #Unterstützung #Beteiligung #Zukunft
#Themen #wochentaz #Reichtum #Lobbyismus #Steuern #Ungerechtigkeit
#Bildung #Kinder #Fedierltern #FediLZ

2026-02-03

denn alle sündigten, und sie reichen nicht an die Herrlichkeit Gottes heran; sie werden geschenkweise gerechtfertigt ‹durch› seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist,Janzen & Jettel - Röm 3,23–24

Denn darin sind die Menschen gleich:  Alle sind schuldig geworden und spiegeln nicht mehr die Herrlichkeit wider, die Gott dem #Bibel
#Jehova
#FediKirche
#Bibelstudium
#Gott
#Glauben

blog.thomas-pape.de/2023/03/09

2026-02-03

Alle Menschen haben irgendwie Mist gebaut, und alle haben dadurch das Recht verloren, mit Gott zusammen zu sein.Was keiner verdient hätte, das tut Gott einfach so, umsonst. Er akzeptiert uns, weil wir durch Jesus wieder okay für ihn sind. #Bibel
#Jehova
#FediKirche
#Bibelstudium
#Gott
#Glauben

blog.thomas-pape.de/2020/03/09

2026-02-02

Und Henoch wandelte mit Gott; und er war nicht mehr, denn Gott nahm ihn hinweg.Elberfelder 1871 - Genesis 5,24

Henoch hatte in enger Verbindung mit Gott gelebt. Dann war er plötzlich nicht mehr da; denn Gott hatte ihn von der Erde weggenommen.Gute Nachricht Bibel 2000 - Genesis 5:24

Henoch war sehr gottmäßig drauf. #Bibel
#Jehova
#FediKirche
#Bibelstudium
#Gott
#Glauben

blog.thomas-pape.de/2022/02/18

WDR (inoffiziell)wdr@squeet.me
2026-02-02
Eine evangelische Gemeinde hat den ersten Queer-Gottesdienst im westlichen Münsterland organisiert. Und um Entschuldigung gebeten.#WDR #Queer #Gottesdienst #EvangelischeKirche #Billerbeck #Münsterland #LGBTQI #Glauben #Gott #NRW
Queerer Gottesdienst Billerbeck: "Müssen uns entschuldigen, dass wir lange ausgegrenzt haben"
2026-02-02

Viele derjenigen, die christlichen #Influencer :innen folgen, erleben ein Zurückfinden zu einem lebendigeren #Glauben. Dennoch: »Die digitale #Glaubenskommunikation scheint die analoge Gemeinschaft gar nicht zu ersetzen«, sagt Maike Ritzer vom Institut zur Erforschung von #Mission und #Kirche:

Maike Ritzer: Instagram kann z...

Und dann wird er seine Engel aussenden und seine Auserwählten versammeln von den vier Winden her, vom Ende der Erde bis zum Ende des Himmels.
Elberfelder 1871 – Markus 13,27

Und dann wird er die Engel in alle Himmelsrichtungen aussenden, um seine Auserwählten von überall her zusammenzubringen.
NeÜ bibel.heute Stand 2015 – Markus 13:27

und dann wird er die Engel aussenden und seine Erwählten von den vier Windrichtungen her versammeln vom Ende der Erde bis zum Ende des Himmels»- Sach 2:6; 5.Mo 30:4. –
Hermann Menge Übersetzung – 1949 – Mk 13,27

Den Vers 26 hatten wir ja schon – denn dieser Vers zeigt deutlich, dass Jesu Wiederkunft noch in der nahen Zukunft liegt.

Aber für alle, die von einer „Vorentrückung“ glauben, stellt dieser Vers hier ein Problem dar – denn hier wird gezeigt, dass das Zusammensammeln „Seines Volkes“ direkt nach Seiner Wiederkunft erfolgen wird.

Sodann erfolgt das Kommen des Menschensohnes. Es ist wohl das herrliche (vgl. Offb 1,7) Kommen des Menschensohnes, des endgültig Herrschenden (vgl. 9,7; 14,62), zu seinen Auserwählten (vgl. V. 20.22) gemeint. Dies schließt das Gericht mit ein (vgl. 8,38; 14,62; vgl. äthHen 62,2). Dies wird dadurch untermalt, dass auch die Engel gesandt werden, die Auserwählten zu sammeln (V. 27; vgl. die Bemerkungen zu V. 20 und 22; Dtn 30,3–4; Sach 2,10).

Lane bemerkt, dass der Verweis auf Engel Dtn 30,4 und Sach 2,10 kombiniert. Das Sammeln des Gottesvolkes ist Zeichen der Gnade Gottes (vgl. z.B. Jes 11,12), Zerstreuung ist Zeichen des Gerichtes Gottes (vgl. z.B. Ez 5,10.12). Siehe ferner 2Thess 2,1.

Bei der zukünftigen Parusie kommt Jesus (als Repräsentant des Gottesvolkes) in der Gegenwart des Vaters, um das Reich (in seiner Fülle) mit seinen Auserwählten zu führen (so Mk 14,62b, wo Jesus Dan 7,13–14 lediglich als Teilereignis der Parusie interpretiert).
Die Abfolge des Geschicks des Menschensohnes im gesamten Mk Ev. ist somit: Leiden, Tod, Auferweckung (z.B. 8,31), Erhöhung (Mk 14,62a, „Sitzen zur Rechten Gottes“, Ps 110,1.5), Parusie als kosmisches Ereignis, bei der Jesus zu den Seinen kommt (Mk 13,26–27) und mit ihnen in der Gegenwart des Vaters kommt (vgl. Mk 8,38), um das Reich in seiner Fülle (alle Feinde überwunden, Ps 110,1) mit seinen Auserwählten zu führen (Mk 14,62b; Dan 7,13–18.22.27).
Das Kommen in den Wolken markiert die endgültige Enthüllung der Person Jesu und seines Reiches (Volkes). Das Sammeln der Auserwählten vom Ende der Erde betont, dass das Gottesvolk weit über die politischen Grenzen Israels hinausreicht, jedoch das jüdische Volk keineswegs übergeht. Vielmehr setzt mit der Zerstörung des Tempels in Jerusalem die eschatologische Ausweitung des Gottesvolkes ein, das aus dem gläubigen Rest Israels (vgl. u.a. Röm 9–11) und gläubigen Heiden besteht.
Lane fasst folgendermaßen zusammen: Wenn sich früher das Volk Israel um den Tempel scharte, so schart sich das eschatologische, messianische Volk Gottes (Juden und Heiden) nun um den erniedrigten und erhöhten Menschensohn.

Historisch-Theologische Auslegung Neues Testament

Das Erscheinen des Menschensohnes bringt nicht nur Gericht, sondern auch Lohn. Ein zweites »und dann« betrifft das in V. 13 angekündigte »Gerettetwerden« der Auserwählten. Und dann wird er absenden die Engel und wird versammeln seine Auserwählten. Wie in Mt 13,30.39–42.49–50; vgl. Mk 8,38 sind die Engel gleich Erntearbeitern, die die Erde nach guten Früchten absuchen, wobei sie auch die schlechten Früchte aussondern müssen. Jetzt schmecken die Auserwählten endlich ihre Auserwählung. Bisher mußten sie oft das Gegenteil kosten. Sie lebten auf der Flucht, in der Verfolgung, in der Zerstreuung – ein altes biblisches Bild für Gericht. Aber mit dem Offenbarwerden ihres Herrn werden auch sie offenbar als die von ihm Geliebten und Versammelten zum neuen Tempel (1Jo 4,1f; Offb 3,9). Ihre Sammlung erfolgt aus den vier Winden. Damit ist nicht eine viereckige Welt vorgestellt, sondern die Fläche der Erde umfassend beschrieben. Ein zweiter Ausdruck versichert, daß kein möglicher Aufenthaltsort, wohin jemand verschlagen oder verschleppt ist, vergessen wird, vom Rand der Erde bis zum Rand des Himmels.
»Und dann?« fragt Schlatter, Matthäus, Erläuterungen, S. 301, ein drittes »und dann«, um zu antworten: »Hier schließt die Weissagung.« Jede Ausmalung des ganz Anderen und Neuen unterbleibt. Am Ende steht eben die Versicherung, daß Gottes Wege nach Vergehen von Himmel und Erde zum vollkommenen Gottesdienst »versammeln«. Was aber nicht unterbleibt, sind Ermahnungen für die Jünger in ihrem gegenwärtigen Status. Das zeigen die nächsten Abschnitte. Weissagung ist nicht zum Einschlafen gegeben.

Pohl – Wuppertaler Studienbibel

V. 27 nämlich handelt nun der Menschensohn, indem er die Engel aussendet und die Auserwählten durch sie sammelt. Sie werden aus allen vier Winden zusammengeführt (vgl. Dtn 30,3f.; Sach 2,10), d. h. aus allen Wind- oder Himmelsrichtungen, wobei die Schlusswendung noch hervorhebt, dass die Engel die Räume bis zum Ende der Erde und des Himmels nach ihnen absuchen. Keine(r) der Auserwählten soll verloren gehen, alle sollen das ewige Heil in der Gemeinschaft mit dem Menschensohn erfahren. Diesen eschatologischen Ausblick auf die Gemeinschaft mit Christus teilt das Mk auch mit anderen ntl. Schriften (vgl. 1 Thess 4,17; Phil 1,23; Lk 23,43; Offb 20,4).

Dschulnigg – Theologischer Kommentar zum Neuen Testament

So wird also auch hier das Kommen des Menschensohnes zuerst V. 26 nach Seiten seiner Geltung für die dann lebende Menschheit, und V. 27 dann nach Seiten seiner Bedeutung für die Auserkornen beschrieben. Und hiermit ist nun endlich gesagt, woran die Jünger das Kommen des Menschensohnes unzweifelhaft wahrnehmen können. Sie brauchen nicht auf Menschenrede und von Menschen verrichtete Wunderthaten zu sehen, wodurch sie leicht betrogen werden könnten, weil das Kommen Jesu sich durch solche unerhörte kosmische Revolutionen und in einer für die Jünger verständlichen Weise der ganzen Menschheit als unmittelbar bevorstehend ankündigen wird.

Klostermann – Das Markusevangelium nach Seinem Quellenwerthe für die Evangelische Geschichte

Was geschieht bei der Wiederkunft? Jesus beschränkt sich hier auf einen einzigen Aspekt: Die Vereinigung mit den Seinen. Das also ist der erste Gedanke des wiederkommenden Jesus: Die Vereinigung mit seiner Gemeinde (vgl. Offb 19,7ff.; Offb 20,4ff.). Wir lesen in Mk 13, 27

»Und dann wird er seine Engel senden und wird seine Auserwählten versammeln aus den vier Winden, vom Ende der Erde bis zum Ende des Himmels.«

Klären wir noch die Einzelheiten: »Seine Engel« sind die Christus begleitenden »Engel«, die dann später die Gerichtshelfer sein werden (Mt 13,41ff.; Offb 20,1) und die ihm vorher gehuldigt haben (1 Tim 3,16). »Seine Auserwählten« sind alle, die an Jesus glauben. Das Wort »versammeln« hat den Sinn: an einer Stelle zusammenbringen und vereinigen. »Aus den vier Winden« heißt >aus allen Windrichtungen und Richtungen des Universums< (vgl. Jes 43,5ff.; Sach 2,10). »Vom Ende der Erde« heißt >aus den noch Lebenden< (vgl. 1 Kor 15,51ff.; 1 Thess 4,17). »… bis zum Ende des Himmels« heißt >aus allen außerirdischen Räumen<, die andernorts »Paradies« (Lk 23,43; 2 Kor 12,4), »Abrahams Schoß« (Lk 16,22ff.), »dritter Himmel« (2 Kor 12,2), »Gefängnis« (1 Petrus 3,19) oder einfach »die Toten« (1 Petrus 4,6) genannt werden (vgl. noch Ps 139,7ff.). Es handelt sich hier also um die verstorbenen Gläubigen. Alles, was an Christus glaubt im Augenblick seiner Wiederkunft, wird an jenem Höhepunkt der Heilsgeschichte teilnehmen. Manchmal denke ich, es ist schade, dass wir uns nicht noch viel mehr darauf freuen!

Dass lebende und verstorbene Gläubige bei der Wiederkunft Jesu mit ihm vereinigt werden, haben auch die Apostel gelehrt (1 Thess 4,15ff.).

Gerhard Maier – Edition C

Einer der entscheidenden Aspekte der jüdischen Zukunftshoffnung war die Hoffnung auf die Sammlung der zerstreuten Stämme Israels (Markus meint hier möglicherweise die zerstreuten Christen; vgl. 2.Thess 2,1 ).

Craig Keener – Kommentar zum Umfeld des Neuen Testaments


Auch seine Engel werde er mit einem neuen Dienst betrauen. Sie würdenseine Erwählten aus allen vier Himmelsrichtungen sammeln, also aus allen Teilen der Erde. Mir dieser wunderbaren Wiedervereinigung Israels beschäftigen sich viele Weissagungen des Alten Testaments (Jes 11, 12; Jer 31, 7-9). Viele seiner Erwählten, der Ausersehenen und Erlösten, werden schon im Land sein, aber diese schließliche Sammlung wird alle Erlösten Israels um ihren Messias versammeln, um ihm freudig als ihrem Herrn und König zu gehören (Joh 1, 49;20, 28; Röm 11, 25-27).

Benedikt Peters – Was die Bibel lehrt

https://blog.thomas-pape.de/2026/02/02/der-wird-dann-seinen-engeln-die-order-geben-seine-leute-von-ueberall-aus-allen-ecken-der-erde-zusammenzuholen/ #Bibel #Glaube #Glauben #Jesus
2026-02-01

Ein deutsches Buch

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blog.thomas-pape.de/?p=40882

2026-02-01

Ehre ist es dem Manne, vom Streite abzustehen; wer ein Narr ist, stürzt sich hinein. Ehre ist es dem Manne, vom Streite abzustehen; wer ein Narr ist, stürzt sich hinein. #Bibel
#Jehova
#FediKirche
#Bibelstudium
#Gott
#Glauben

blog.thomas-pape.de/2026/02/01

Ehre ist es dem Manne, vom Streite abzustehen; wer ein Narr ist, stürzt sich hinein. (Eig fletscht die Zähne)
Elberfelder 1871 – Sprüche 20,3

Ehre dem Mann ists, abseits sitzen vom Streit,
aber jeder Narr platzt los.
Buber & Rosenzweig – Sprüche 20:3

Gewichtige Ehre ist einem Manne, zu sitzen und zu bleiben ferne vom Streit; aber jeder Narr will sich bekannt damit machen.
Pfleiderer Übersetzung – Spr 20,3

Es ehrt einen Mann, vom Streit abzulassen, jeder Tor aber fängt Streit an.
Die Philippson-Bibel – Spr 20:3

„ich bin sooo gut im Streiten“
„ich gewinne jeden Streit, da bin ich wirklich gut drin“

Versuche, das Herz deines Freundes zu gewinnen, indem du ihm die Liebe Christi zeigst.

June Hunt – Schlüssel zur biblischen Seelsorge

Grönlandmissionare haben erzählt, wie man mit dem Hundeschlitten reist. Die bis zu 15 Hunde sind ein jeder mit seinem Seil an den Schlitten gespannt. Diese Seile aber müssen verschieden lang sein, damit die Hunde sich beim Ziehen nicht berühren, behindern und beißen können. Denn die Hunde sind sehr ehrgeizig und neidisch. Besonders der Leithund verträgt es nicht, von einem anderen überholt zu werden. So gibt es oft, gerade durch ihren Eifer, die tollste Beißerei und der Schlitten kippt um.
O. Etzold, Römerbrief, Metzingen, 1970

CMV-Materialsammlung

Konflikte drehen sich oft um Fragen der „Ehre“, aber die wahre Ehre gebührt dem, der sich aus Streitigkeiten heraushält.

The Jewish Study Bible

Der Unvernünftige reagiert nicht nur auf jede Provokation, es bereitet ihm auch Vergnügen, einen Streit vom Zaun zu brechen (7,14; 18,1). Dieses Verhalten wird ihm keine Ehre einbringen, sondern jeder wird ihn meiden. Ein verantwortungsvoller Posten kann ihm nicht übertragen werden. Wer dagegen vom Streit fernbleibt – »entfernt von ihm sitzt«, könnte man auch formulieren, oder von einem anderen Stamm abgeleitet: »abläßt vom Streit« –, wird von allen geehrt. In seiner Nähe hält man sich gern auf. Ihm vertraut sich jeder gern an, ihn wählt jeder. Selbstverständlich ist ein solcher Mann ein Weiser. Jak 3,16f schreibt friedliebendes, nicht streitsuchendes Verhalten sogar der Weisheit zu, die von oben stammt. Eine Klärung der Wurzeln des Streites unter Brüder versucht Jak 4,1–3.

Wuppertaler Studienbibel

Nicht alle sind süchtig nach sinnlichen Genüssen. Andere werden von der Sucht gedrängt, immer recht haben zu müssen, und darum greifen sie jedes Thema auf, über das man verschiedener Meinung sein kann. Ein Narr ist, wer sich in jeden Streit hineinstürzt; Ehre ist es vielmehr, »vom Streit zu ruhen«, šæbæt, wörtlich »zu sitzen«, d. h. ruhig sitzen zu bleiben, statt aufzufahren und einen Streit anfangen (siehe 3,30; 2Tim 2,14.24). Dazu muss man sich Zügel anlegen, und das lernt der Weise. Die Beherrschung fahren zu lassen und in einen Streit hineinzuplatzen, das kann »jeder Narr«. (Für »platzt hinein« steht jitgallac [wie in 17,14 und 18,1].) Die größte Torheit ist es indes, gegen Gott und gegen das Zeugnis des Geistes zu streiten. Der Drang dazu haust im Menschen von Geburt auf. Wer weise ist, der beginnt irgendwann im Leben, auf Gottes Wahrheit zu hören und nach »Ehre und Unverweslichkeit« zu trachten (Röm 2,7). Der Tor hingegen ist »streitsüchtig und der Wahrheit ungehorsam«, weshalb über ihn »Zorn und Grimm« kommen werden (Röm 2,8; vgl. V. 2).

Benedikt Peters – Das Buch der Sprüche

Viele Menschen glauben heute an das, was Emerson schrieb: „Vertraue dir selbst: Jedes Herz schwingt an dieser eisernen Schnur“. Oder sie folgen der Philosophie von William Ernest Henley, wie sie in seinem berühmten Gedicht „Invictus“ zum Ausdruck kommt: „Ich bin der Herr meines Schicksals, ich bin der Kapitän meiner Seele“. Diese Äußerungen über stolze menschliche Leistungen klingen sehr nach Satans Angebot in Eden: „Ihr werdet sein wie Gott“ (Gen 3:5, NKJV), das die Grundlage der New-Age-Bewegung bildet. Was immer den Menschen erhöht, wird letztlich scheitern; was Gott verherrlicht, wird für immer Bestand haben.

Wegen ihres stolzen Selbstbewusstseins mischen sich Narren gerne ein, besonders wenn es etwas zu streiten gibt: „Es ist eine Ehre für einen Mann, keinen Streit zu haben; aber jeder Narr wird sich einmischen“ (Spr 20,3). Jeder kann einen Streit anfangen, aber nur ein weiser Mensch ist in der Lage, ihn zu beenden oder, besser noch, ihn zu vermeiden (30:32-33). Dummköpfe denken, dass es ihnen Ehre einbringt, sich wegen kleinerer Meinungsverschiedenheiten zu streiten, aber das macht sie nur noch dümmer.

Während ich auf den Beginn eines Sonntagmorgen-Gottesdienstes in einer Kirche wartete, in der ich Gastprediger sein sollte, saß ich in einer Sonntagsschulklasse für Erwachsene, die sich im Altarraum der Kirche traf. Ein Mann in dieser Klasse hinterfragte fast alles, was der Lehrer sagte, und machte sich wirklich einen Spaß daraus, über Kleinigkeiten zu streiten. Er wollte weise erscheinen, aber er überzeugte uns nur, dass er ein Narr war. Als ich da saß und zuhörte, dachte ich an 1. Timotheus 6,4-5: „Er ist stolz und weiß nichts, sondern ist besessen von Streit und Wortgefechten, woraus Neid, Zank, Schmähungen, böse Verdächtigungen und unnütze Zänkereien entstehen“ (NKJV).

Warren W. Wiersbe – Sei Commentary Serie

https://blog.thomas-pape.de/2026/02/01/nur-schwachmaten-fangen-staendig-streit-mit-anderen-leuten-an/ #Bibel #Glaube #Glauben #Ungerechtigkeit
2026-02-01

Du siehst, daß der Glaube zu seinen Werken mitwirkte, und daß der Glaube durch die Werke (W. aus den Werken) vollendet wurde.Elberfelder 1871 - Jak 2,22

Weißt du nicht mehr, dass unser Stammvater Abraham vor Gott gerecht gesprochen wurde, weil er seinen Sohn Isaak auf den Altar legte? #Bibel
#Jehova
#FediKirche
#Bibelstudium
#Gott
#Glauben

blog.thomas-pape.de/2023/02/01

2026-01-31

#Atheismus: Ohne #Gott denken, ohne Gott leben – geht das? Stimmen aus #Philosophie, #Theologie und #Literatur beleuchten historische und aktuelle Formen der #Religionskritik. Im Zentrum stehen Fragen nach #Moral, Sinn und der Rolle des #Glauben​s:

Der Glaube bröckelt, doch die ...

Die da sündigen, überführe vor allen, auf daß auch die übrigen Furcht haben.
Elberfelder 1871 – 1.Timotheus 5,20

Hat aber einer einen Fehler gemacht, dann weise ihn vor allen zurecht, damit auch die anderen sich fürchten.
Zürcher Bibel 2007 – 1.Timotheus 5:20

Doch wenn sich ein Ältester tatsächlich etwas zuschulden kommen lässt (- Od Doch wenn ein Ältester tatsächlich ein sündiges Leben führt. Od Und wenn ein Ältester an einer Sünde festhält. Aü Doch wenn sich ein Gläubiger etwas zuschulden kommen lässt. -), dann weise ihn vor der ganzen Gemeinde zurecht, damit alle ein warnendes Beispiel vor Augen haben (- Od dann weise ihn vor allen anderen Ältesten zurecht, damit diese ein warnendes Beispiel vor Augen haben. W dann weise ihn vor allen zurecht, damit auch die übrigen Furcht haben. -) .
Neue Genfer Übersetzung 2013 – 1.Tim 5,20

Gemeindeälteste, die Schuld auf sich laden,
sollst du vor allen anderen
zur Rechenschaft ziehen.
Das soll die Übrigen zur Vorsicht bewegen.
BasisBibel 2012 – 1.Tim 5:20

Solche Älteste, die sich etwas zu schulden kommen lassen, weise im Beisein aller Gemeindemitglieder zurecht, damit alle andern durch die Furcht von ähnlichen Verfehlungen abgehalten werden.
Greber 1936 – 1.Tim 5,20

Verse aus dem Zusammenhang reißen, damit die „eigene Lehre“ passt – oder sollte man hier lieber „eigene Leere“ schreiben? – ist wohl den meisten Menschen gut bekannt. Heute haben wir eines dieser Beispiele! Was meint Paulus hier in dem Brief an Timotheus? Wollte Paulus, dass Timotheus offen über die Fehler aller Glaubensbrüder spricht? Also so wie in folgendem Kommentar geschrieben wird:

Manchmal wird die Versammlung in einer Bekanntmachung darüber informiert, dass jemand zurechtgewiesen worden ist. In diesem Fall können wir weiter Umgang mit ihm haben, da er Reue gezeigt und sein falsches Verhalten aufgegeben hat. Er gehört nach wie vor zur Versammlung und braucht die stärkende Gemeinschaft mit seinen Brüdern und Schwestern (Heb. 10:24, 25). Anders verhält es sich, wenn jemand aus der Versammlung entfernt wurde. Wir pflegen mit demjenigen „keinen Umgang mehr“ und würden „nicht einmal mit einem solchen Menschen essen“ (1. Kor. 5:11). Heißt das, wir müssen ihn völlig ignorieren? Nicht unbedingt. Wir würden mit ihm sicherlich keinen Umgang pflegen. Aber wir können nach unserem biblisch geschulten Gewissen entscheiden, ob wir den Betreffenden – möglicherweise einen Verwandten oder einen früheren engen Freund – zu einer Zusammenkunft einladen. 

w24.08 30 Abs. 13-14

Oder meinte Paulus etwas anderes? Schauen wir uns andere Kommentare an:

ἁμαρτάνοντας Ptz. ἁμαρτάνω, subst. ἔλεγχε Imp. ἐλέγχω ans Licht bringen; zurechtweisen (B 3). ἔχωσιν Konj. ἔχω; φόβον ἔχω Furcht bekommen, sich fürchten.

Neuer Sprachlicher Schlüssel zum Griechischen Neuen Testament

knüpft unmittelbar an diese Bestimmungen über die Gemeindeältesten an, bezieht sich also (ausschließlich?) auf sie. Es handelt sich hier nicht um allgemeine Aussagen über Gemeindezucht, sondern um nachgewiesenes Fehlverhalten von Leuten in herausragender Verantwortung. Dabei geht es um Sünde, um Fehlverhalten vor Gott, das anhand der atl. Gebote und der Weisungen Jesu zu beurteilen ist. Ἁμαρτάνειν sieht dabei hinter dem offenkundigen Vergehen die Änderung der Lebensausrichtung, die sich von Gott, von Christus weg orientiert.

Die Betroffenen sollen von Timotheus in der Öffentlichkeit der Gemeindeversammlung (das ist sicher mit ἐνώπιον πάντων gemeint) zurechtgewiesen werden. Ἐλέγχειν könnte auch die „Überführung“ meinen, wenn die Klärung der Vorwürfe vor der ganzen Gemeinde erfolgen sollte. Die Behutsamkeit, zu der Paulus im Umgang mit Klagen über die Ältesten mahnt, deutet aber eher in Richtung einer öffentlichen Zurechtweisung nach erfolgter Klärung. Öffentlich wegen der erhofften abschreckenden Wirkung. Diese Regelung hat Auswirkungen durch die Kirchengeschichte hindurch, in manchen Kirchen bis heute. Pluralistisch zusammengesetzte Kirchen haben schon aufgrund rechtlicher Rahmenbedingungen (leider) kaum mehr die Möglichkeit sich daran zu halten.

Historisch-Theologische Auslegung Neues Testament

Im Falle eines Ältesten, der sich einer Sünde schuldig gemacht hat, die das Zeugnis der Gemeinde beeinträchtigen kann, soll der Betreffende öffentlich ermahnt werden. Diese Handlung zeigt allen Gläubigen das Ausmaß der Sünde im Zusammenhang mit dem christlichen Dienst und umfasst ein wirksames Mittel, andere von ebensolchen Sünden abzuhalten.
Einige Exegeten glauben, dass Vers 20 sich nicht besonders auf Älteste, sondern auf alle Christen bezieht. Sicher ist dieser Vers auf alle Christen anzuwenden, doch der Zusammenhang dieses Verses verbindet ihn unseres Erachtens direkt mit den Ältesten.

MacDonald – Kommentar zum Neuen Testament

Dieser Vers beschreibt den Fall der Verfehlung. Aufgrund der eingangs begründeten Zusammengehörigkeit des Abschnitts ist vorausgesetzt, daß weiterhin von den Presbytern gesprochen wird. Der Bedeutung des Amtes für die Gemeinde und ihren Glauben entspricht zwar, daß der Amtsinhaber vor leichtfertigen und ungerechtfertigten Beschuldigungen in Schutz genommen wird (V 19); nicht weniger wichtig ist aber, daß wirkliche Verfehlungen bei einem Presbyter vom Gemeindeleiter ernst genommen werden. Das entsprechende Verfahren wird mit dem Verbum ἐλέγχειν umschrieben, welches in den Past häufiger die Aufgabe des Gemeindeleiters, etwa auch im Gegenüber zu Irrlehrern beschreibt (vgl. 2 Tim 4,2; Tit 1,13; 2,15; ἐλεγμός 2 Tim 3,16). Die Art und Weise der „Zurechtweisung“ ist aus dem Verbum nicht genauer zu bestimmen. Wichtiger ist die damit angestrebte Wirkung auf andere; die Aktion soll „Furcht“ hervorrufen, sie soll abschreckend wirken. Nimmt man die anderen Belege für ἐλέγχειν dazu, dann läßt sich auch an dieser Stelle der Akzent so angeben, daß die Maßnahme gegen einen Presbyter, der sich verfehlt hat, vor allem auf den Schutz der Gemeinde zielt. Das hat Konsequenzen für die Bestimmung des dazu vorausgesetzten Forums. Die Formulierung ἐνώπιον πάντων kann die ganze Gemeinde bezeichnen, aber auch die Gruppe der Presbyter. Es lassen sich für beide Interpretationen Gründe anführen. Möglicherweise will der Verfasser insbesondere auf die Notwendigkeit hinweisen, daß solche Zurechtweisung eines Presbyters, der sich schuldig gemacht hat, öffentlich erfolgen soll. Diese „Öffentlichkeit“ ist auch schon durch die Anwesenheit der anderen Presbyter erreicht. Der Verfasser verbindet damit auch einen erzieherischen Zweck: Die übrigen – und im Rahmen des vorgestellten Verfahrens gegen Presbyter, die schuldig geworden sind, ist ebenfalls an Presbyter zu denken – sollen daraus lernen; für sie soll es ein abschreckendes Beispiel sein.

Nun ist solche Überhöhung des Motivs der Furcht nicht ganz unproblematisch, insofern die Anwendung disziplinarischer Maßnahmen, mögen sie auch sachlich gerechtfertigt sein, und die daraus resultierende Furcht zuerst einmal dazu führen, daß die Betroffenen (als potentielle Ankläger und möglicherweise als Angeklagte) darin übereinstimmen sollen, daß solches, nämlich die Bestrafung, sich nicht wiederholen möge. Natürlich ist auch hier die Autorität Gottes letztlich in der Begründung des Handelns und damit auch in der Verantwortung der einzelnen Gemeindemitglieder untereinander mitzubedenken. Es wird aber in der Bestimmung der Zielsetzung der öffentlichen Durchführung der Bestrafungsaktion einseitig das Moment der Furcht vor Strafe, also der Unterordnung und der Abhängigkeit betont. Es ist allerdings zugleich zu beachten, daß es dabei um die Männer geht, die für die Gemeinden besondere Verantwortung tragen.

Herders Theologischer Kommentar zum Neuen Testament

Haben sie aber wirklich gesündigt, so überführe sie vor allen, auf daß auch die übrigen Furcht bekommen. Sind die Verse 20–25 als ursprünglich selbständiges Stück einer Buß-Zucht zu sehen? Der Bezug auf die alten Männer und besonders die leitenden unter ihnen ist naheliegender. Genau wie bei den Witwen können auch bei ihnen Verirrungen vorkommen. Die Alten sollen zwar geehrt, aber nicht, weil sie alt sind, in falscher Weise geschont werden, wenn sie in Sünde geraten, darin leben und anderen durch ihr Verhalten zum Ärgernis werden.
Überführen vor allen. 1 Ko 14, 24: Der Hereinkommende wird von allen überführt, von allen erforscht. Steht diese Anweisung im Widerspruch zu Mt 18, 15–17, wo das „ans Licht bringen“ vor der Gemeinde erst den dritten Schritt darstellt, nach dem Gespräch unter vier Augen und dem Versuch, in der Gegenwart zweier oder dreier Brüder mit dem Betreffenden zu reden? Doch I 5, 1 setzt die persönliche Ermahnung durch den Seelsorger voraus. Hier ist an einen Menschen zu denken, der nach mehrmaligem Zureden nicht von der Sünde weicht.
Auf daß auch die übrigen Furcht bekommen: Es liegt nahe, an die übrigen Alten zu denken, von denen vorher die Rede war. Sie sollen Furcht bekommen, wenn sie erkennen, daß auch ein alter und erfahrener Christ zu Fall kommen kann. „Am Fall des andern sieht jeder, wogegen er selbst zu kämpfen hat“ (Schlatter, 106).

Wuppertaler Studienbibel

Hat sich aber der Älteste wirklich irgendwie verfehlt, dann gilt 5,20: Den Sündigenden halte vor allen ihre Sünde vor, damit auch die anderen Furcht haben. Verheimlichen soll Timotheus Sünden nicht, wenn er überzeugt ist, daß sie geschehen sind. Das liegt weder im Interesse der Fehlenden noch in dem der Gemeinde, weil daraus eine nie endende Kette von Unwahrhaftigkeiten entstände, an der aller Glaube sowohl Gott gegenüber wie im gegenseitigen Verkehr zugrunde geht. Das Böse muß ans Licht. Darum hat Timotheus nicht heimlich mit dem Ältesten über seine Sünde zu reden, sondern vor allen. Den Nachweis derselben kann er leisten, sowie mehrere Zeugen in der Sache vorhanden sind. Was weiter mit dem Schuldigen geschehen soll, hängt von der besonderen Lage ab; Paulus spricht nicht davon. Ihm liegt nur das am Herzen, daß Licht und Wahrheit in alles dringe, was innerhalb der Gemeinde geschieht. Vor allen wird die Sünde ans Licht gestellt und abgetan, damit die Furcht in allen lebendig sei. Nicht Überhebung über den Gefallenen oder Verachtung desselben entsteht so; das wäre nur dann das Ergebnis, wenn die Gemeinde die Buße verloren und sich verstockt hätte. Am Fall des anderen sieht jeder, wogegen er selbst zu kämpfen hat. Vor der Furcht, die daran entsteht, fürchtet sich Paulus nicht, als wäre sie ein Bruch oder Hindernis des Glaubens; vielmehr fürchtet sich der Glaubende deshalb, weil er im Glauben steht, vor jedem Fall und hat an solcher Furcht den Antrieb zu erneutem Anschluß an den Herrn.

Schlatters Erläuterungen zum Neuen Testament

Wenn Ältere sündigen, muss eine öffentliche Zurechtweisung erfolgen, sodass andere ebenfalls abgeschreckt werden, dies zu tun.

P. Streitenberger

Diese Sünde wird oft auf die Gemeinde im Allgemeinen übertragen. An anderer Stelle wird gelehrt, dass jede Person, die (öffentlich) sündigt, öffentlich bloßgestellt werden muss. Aber der gesamte Zusammenhang in diesem Abschnitt zeigt, dass Paulus die Ältesten meint, die vor dem Evangelisten angeklagt und für schuldig befunden wurden. Rebuke ist das gleiche englische Wort wie im ersten Vers, stammt aber aus einem ganz anderen Original. Es kommt von ELEGCHO,. und ich zitiere die gesamte Definition von Thayer (die Wörter in Kursivschrift), einschließlich der für unseren Vers und mehrere andere Stellen: „Überführen, widerlegen, widerlegen; durch Überführung ans Licht bringen, entlarven; bemängeln, korrigieren; streng tadeln, schelten, ermahnen, zurechtweisen; zur Rechenschaft ziehen; jemandem seine Fehler aufzeigen; züchtigen, bestrafen.“ Aus den verschiedenen Bedeutungsnuancen des Wortes geht hervor, dass der zuständige Evangelist das Zeugnis der zwei oder mehr Zeugen anhören soll. Wenn er der Meinung ist, dass die Anschuldigung wahr ist, sollte er dies vor der Gemeinde kundtun. Wie er den Fall abschließend regelt, hängt davon ab, wie der Älteste auf die öffentliche Zurechtweisung reagiert. Wenn er sich weigert, die Korrektur vorzunehmen, muss er „bestraft“ werden (ein Teil der Definition des ursprünglichen Wortes), indem er aus der Gemeinde entfernt wird, womit die offizielle Arbeit des Evangelisten in diesem Fall beendet ist. Der Grund dafür, dass dies vor allen geschehen muss, ist, dass auch andere sich fürchten könnten. Sie werden von der Ernsthaftigkeit der öffentlichen Bloßstellung der Sünde beeindruckt sein und dadurch veranlasst werden, auf ihr eigenes Verhalten zu achten.

E.M. Zerr

Aber »die da sündigen, die weise zurecht« (V. 20 a). Wenn es sich nun doch erweist, dass der alte Mann tatsächlich schuldig geworden ist, so darf Timotheus nicht schweigen, auch wenn es sich um einen angesehenen, einflussreichen Mann, sogar um einen Gemeindevorsteher, handelt: Um Jesu willen ist das nötig; in seiner lieben Gemeinde darf etwas Böses nicht einfach weiterwuchern. Und um des Betreffenden selbst willen muss es sein; denn er kann ja über einer solchen Sache ewig verloren gehen. Ein »Krebsgeschwür« (vgl. 2Tim 2,17) muss auf jeden Fall beseitigt werden; im Leib der Gemeinde darf das Böse nicht um sich greifen; auch andere könnten von dem »bösartigen Prozess« erfasst werden und verloren gehen. Und schließlich droht die Verwüstung der ganzen Gemeinde.

In diesem Sinn fährt Paulus fort: »… die weise zurecht vor allen, damit sich auch die andern fürchten« (V. 20 b).
Es konnte sogar einer, der das Wort auslegte, ehelicher Untreue oder dem Missbrauch des Weins verfallen. Andern Gemeindegliedern entging das früher oder später nicht. Einer sagte es dem andern weiter. Und mancher mochte denken: »Wenn sogar derjenige das tut, dann brauche ich es auch nicht mehr so genau zu nehmen; es wird ja auch von Jesus alles wieder vergeben.« Das schlimme Beispiel drohte Schule zu machen.

Daher musste sich wohl oder übel der junge Timotheus ein Herz fassen und den Betreffenden »vor allen« »zurechtweisen« und sagen, dass es hier um Tod und Leben geht, um den ewigen Tod und das ewige Leben; alles steht auf dem Spiel. Es musste zu einem heilsamen Erschrecken aller kommen. Sie alle mussten erschrocken auffahren: »Ach, so ist das!«

Gerhard Maier – Edition C

Das Plural Partizip „die da sündigen“, das diesen Vers eröffnet, wird allgemein auf Älteste bezogen, die sündigen und die deshalb aufgrund ihrer öffentlichen Verantwortung auch öffentlichen Tadel verdienen. Daß solche Altesten, die – wie das Partizip Präsens nahelegt – in einem Zustand des Sündigens waren, lediglich einen Tadel oder eine Überführung verdienen, wenn auch „vor allen“, scheint eigenartig schwach. Daß eine Anzahl von ihnen diesen Tadel verdient, stellt uns vor weitere Probleme.
Die hier beschriebene Situation kann vielleicht auch auf andere Weise verstanden werden, indem wir das Partizip „die da sündigen“ als Beschreibung derjenigen ansehen, die aus Bosheit hartnäckige Anklagen gegen die Ältesten vorbringen, die nicht begründet werden können. Sie fahren damit fort, selbst wenn ihnen klargemacht worden ist, daß sie nicht die zwei oder drei erforderlichen Zeugen haben. Was diese Verleumder tun, wirkt sich zerstörerisch auf die Autorität eines Ältesten aus, und dies muß öffentlich getadelt werden. Das Wort „überführen“ (elencho) kann allgemein mit „überzeugen, überführen“ übersetzt werden. Das heißt also, daß die Worte des Tadels von genügend Beweismaterial unterstützt werden, um das Gewissen zu erreichen, vergleiche Johannes 3,20; 1.Kor. 14,24; Epheser 5,11.13; 2.Tim. 4,2; Titus 1,9.13; 2,15. Der Gedanke wird von J. N. D. Kelly in der Übersetzung „stelle sie öffentlich bloß“ gut wiedergegeben. Wenn man diese Sache öffentlich behandelt, wird das bei anderen „Furcht“ hervorrufen. Nach dieser Ansicht sind „die anderen“ innerhalb der gleichen Gruppe, die die persönliche Glaubwürdigkeit des Ältesten durch das Vorbringen unbegründeter Anklagen gegen ihn zu zerstören suchen.

Benedikt Peters – Was die Bibel lehrt

Zusammenfassend kann man wohl sagen: wenn Sünden in der „leitenden Körperschaft“ oder von Ältesten offen gelegt werden würden, und diese offen zurecht gewiesen werden würden, wäre das die Umsetzung der oben genannten Aufforderung von Paulus an Timotheus! Wichtig war Paulus, dass nicht nur die Sünde angesprochen wird, sondern auch klar ist, wer der Sünder ist. Das Beste Beispiel gibt Paulus selbst, als er mit dem Verhalten von Petrus nicht einverstanden war: Paulus nennt nicht nur die Namen derer, die sich falsch verhalten, sondern sagt was Petrus und die anderen falsch gemacht haben.

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