Die da sündigen, überführe vor allen, auf daß auch die übrigen Furcht haben.
Elberfelder 1871 – 1.Timotheus 5,20
Hat aber einer einen Fehler gemacht, dann weise ihn vor allen zurecht, damit auch die anderen sich fürchten.
Zürcher Bibel 2007 – 1.Timotheus 5:20
Doch wenn sich ein Ältester tatsächlich etwas zuschulden kommen lässt (- Od Doch wenn ein Ältester tatsächlich ein sündiges Leben führt. Od Und wenn ein Ältester an einer Sünde festhält. Aü Doch wenn sich ein Gläubiger etwas zuschulden kommen lässt. -), dann weise ihn vor der ganzen Gemeinde zurecht, damit alle ein warnendes Beispiel vor Augen haben (- Od dann weise ihn vor allen anderen Ältesten zurecht, damit diese ein warnendes Beispiel vor Augen haben. W dann weise ihn vor allen zurecht, damit auch die übrigen Furcht haben. -) .
Neue Genfer Übersetzung 2013 – 1.Tim 5,20
Gemeindeälteste, die Schuld auf sich laden,
sollst du vor allen anderen
zur Rechenschaft ziehen.
Das soll die Übrigen zur Vorsicht bewegen.
BasisBibel 2012 – 1.Tim 5:20
Solche Älteste, die sich etwas zu schulden kommen lassen, weise im Beisein aller Gemeindemitglieder zurecht, damit alle andern durch die Furcht von ähnlichen Verfehlungen abgehalten werden.
Greber 1936 – 1.Tim 5,20
Verse aus dem Zusammenhang reißen, damit die „eigene Lehre“ passt – oder sollte man hier lieber „eigene Leere“ schreiben? – ist wohl den meisten Menschen gut bekannt. Heute haben wir eines dieser Beispiele! Was meint Paulus hier in dem Brief an Timotheus? Wollte Paulus, dass Timotheus offen über die Fehler aller Glaubensbrüder spricht? Also so wie in folgendem Kommentar geschrieben wird:
Manchmal wird die Versammlung in einer Bekanntmachung darüber informiert, dass jemand zurechtgewiesen worden ist. In diesem Fall können wir weiter Umgang mit ihm haben, da er Reue gezeigt und sein falsches Verhalten aufgegeben hat. Er gehört nach wie vor zur Versammlung und braucht die stärkende Gemeinschaft mit seinen Brüdern und Schwestern (Heb. 10:24, 25). Anders verhält es sich, wenn jemand aus der Versammlung entfernt wurde. Wir pflegen mit demjenigen „keinen Umgang mehr“ und würden „nicht einmal mit einem solchen Menschen essen“ (1. Kor. 5:11). Heißt das, wir müssen ihn völlig ignorieren? Nicht unbedingt. Wir würden mit ihm sicherlich keinen Umgang pflegen. Aber wir können nach unserem biblisch geschulten Gewissen entscheiden, ob wir den Betreffenden – möglicherweise einen Verwandten oder einen früheren engen Freund – zu einer Zusammenkunft einladen.
w24.08 30 Abs. 13-14
Oder meinte Paulus etwas anderes? Schauen wir uns andere Kommentare an:
ἁμαρτάνοντας Ptz. ἁμαρτάνω, subst. ἔλεγχε Imp. ἐλέγχω ans Licht bringen; zurechtweisen (B 3). ἔχωσιν Konj. ἔχω; φόβον ἔχω Furcht bekommen, sich fürchten.
Neuer Sprachlicher Schlüssel zum Griechischen Neuen Testament
knüpft unmittelbar an diese Bestimmungen über die Gemeindeältesten an, bezieht sich also (ausschließlich?) auf sie. Es handelt sich hier nicht um allgemeine Aussagen über Gemeindezucht, sondern um nachgewiesenes Fehlverhalten von Leuten in herausragender Verantwortung. Dabei geht es um Sünde, um Fehlverhalten vor Gott, das anhand der atl. Gebote und der Weisungen Jesu zu beurteilen ist. Ἁμαρτάνειν sieht dabei hinter dem offenkundigen Vergehen die Änderung der Lebensausrichtung, die sich von Gott, von Christus weg orientiert.
Die Betroffenen sollen von Timotheus in der Öffentlichkeit der Gemeindeversammlung (das ist sicher mit ἐνώπιον πάντων gemeint) zurechtgewiesen werden. Ἐλέγχειν könnte auch die „Überführung“ meinen, wenn die Klärung der Vorwürfe vor der ganzen Gemeinde erfolgen sollte. Die Behutsamkeit, zu der Paulus im Umgang mit Klagen über die Ältesten mahnt, deutet aber eher in Richtung einer öffentlichen Zurechtweisung nach erfolgter Klärung. Öffentlich wegen der erhofften abschreckenden Wirkung. Diese Regelung hat Auswirkungen durch die Kirchengeschichte hindurch, in manchen Kirchen bis heute. Pluralistisch zusammengesetzte Kirchen haben schon aufgrund rechtlicher Rahmenbedingungen (leider) kaum mehr die Möglichkeit sich daran zu halten.
Historisch-Theologische Auslegung Neues Testament
Im Falle eines Ältesten, der sich einer Sünde schuldig gemacht hat, die das Zeugnis der Gemeinde beeinträchtigen kann, soll der Betreffende öffentlich ermahnt werden. Diese Handlung zeigt allen Gläubigen das Ausmaß der Sünde im Zusammenhang mit dem christlichen Dienst und umfasst ein wirksames Mittel, andere von ebensolchen Sünden abzuhalten.
Einige Exegeten glauben, dass Vers 20 sich nicht besonders auf Älteste, sondern auf alle Christen bezieht. Sicher ist dieser Vers auf alle Christen anzuwenden, doch der Zusammenhang dieses Verses verbindet ihn unseres Erachtens direkt mit den Ältesten.
MacDonald – Kommentar zum Neuen Testament
Dieser Vers beschreibt den Fall der Verfehlung. Aufgrund der eingangs begründeten Zusammengehörigkeit des Abschnitts ist vorausgesetzt, daß weiterhin von den Presbytern gesprochen wird. Der Bedeutung des Amtes für die Gemeinde und ihren Glauben entspricht zwar, daß der Amtsinhaber vor leichtfertigen und ungerechtfertigten Beschuldigungen in Schutz genommen wird (V 19); nicht weniger wichtig ist aber, daß wirkliche Verfehlungen bei einem Presbyter vom Gemeindeleiter ernst genommen werden. Das entsprechende Verfahren wird mit dem Verbum ἐλέγχειν umschrieben, welches in den Past häufiger die Aufgabe des Gemeindeleiters, etwa auch im Gegenüber zu Irrlehrern beschreibt (vgl. 2 Tim 4,2; Tit 1,13; 2,15; ἐλεγμός 2 Tim 3,16). Die Art und Weise der „Zurechtweisung“ ist aus dem Verbum nicht genauer zu bestimmen. Wichtiger ist die damit angestrebte Wirkung auf andere; die Aktion soll „Furcht“ hervorrufen, sie soll abschreckend wirken. Nimmt man die anderen Belege für ἐλέγχειν dazu, dann läßt sich auch an dieser Stelle der Akzent so angeben, daß die Maßnahme gegen einen Presbyter, der sich verfehlt hat, vor allem auf den Schutz der Gemeinde zielt. Das hat Konsequenzen für die Bestimmung des dazu vorausgesetzten Forums. Die Formulierung ἐνώπιον πάντων kann die ganze Gemeinde bezeichnen, aber auch die Gruppe der Presbyter. Es lassen sich für beide Interpretationen Gründe anführen. Möglicherweise will der Verfasser insbesondere auf die Notwendigkeit hinweisen, daß solche Zurechtweisung eines Presbyters, der sich schuldig gemacht hat, öffentlich erfolgen soll. Diese „Öffentlichkeit“ ist auch schon durch die Anwesenheit der anderen Presbyter erreicht. Der Verfasser verbindet damit auch einen erzieherischen Zweck: Die übrigen – und im Rahmen des vorgestellten Verfahrens gegen Presbyter, die schuldig geworden sind, ist ebenfalls an Presbyter zu denken – sollen daraus lernen; für sie soll es ein abschreckendes Beispiel sein.
Nun ist solche Überhöhung des Motivs der Furcht nicht ganz unproblematisch, insofern die Anwendung disziplinarischer Maßnahmen, mögen sie auch sachlich gerechtfertigt sein, und die daraus resultierende Furcht zuerst einmal dazu führen, daß die Betroffenen (als potentielle Ankläger und möglicherweise als Angeklagte) darin übereinstimmen sollen, daß solches, nämlich die Bestrafung, sich nicht wiederholen möge. Natürlich ist auch hier die Autorität Gottes letztlich in der Begründung des Handelns und damit auch in der Verantwortung der einzelnen Gemeindemitglieder untereinander mitzubedenken. Es wird aber in der Bestimmung der Zielsetzung der öffentlichen Durchführung der Bestrafungsaktion einseitig das Moment der Furcht vor Strafe, also der Unterordnung und der Abhängigkeit betont. Es ist allerdings zugleich zu beachten, daß es dabei um die Männer geht, die für die Gemeinden besondere Verantwortung tragen.
Herders Theologischer Kommentar zum Neuen Testament
Haben sie aber wirklich gesündigt, so überführe sie vor allen, auf daß auch die übrigen Furcht bekommen. Sind die Verse 20–25 als ursprünglich selbständiges Stück einer Buß-Zucht zu sehen? Der Bezug auf die alten Männer und besonders die leitenden unter ihnen ist naheliegender. Genau wie bei den Witwen können auch bei ihnen Verirrungen vorkommen. Die Alten sollen zwar geehrt, aber nicht, weil sie alt sind, in falscher Weise geschont werden, wenn sie in Sünde geraten, darin leben und anderen durch ihr Verhalten zum Ärgernis werden.
Überführen vor allen. 1 Ko 14, 24: Der Hereinkommende wird von allen überführt, von allen erforscht. Steht diese Anweisung im Widerspruch zu Mt 18, 15–17, wo das „ans Licht bringen“ vor der Gemeinde erst den dritten Schritt darstellt, nach dem Gespräch unter vier Augen und dem Versuch, in der Gegenwart zweier oder dreier Brüder mit dem Betreffenden zu reden? Doch I 5, 1 setzt die persönliche Ermahnung durch den Seelsorger voraus. Hier ist an einen Menschen zu denken, der nach mehrmaligem Zureden nicht von der Sünde weicht.
Auf daß auch die übrigen Furcht bekommen: Es liegt nahe, an die übrigen Alten zu denken, von denen vorher die Rede war. Sie sollen Furcht bekommen, wenn sie erkennen, daß auch ein alter und erfahrener Christ zu Fall kommen kann. „Am Fall des andern sieht jeder, wogegen er selbst zu kämpfen hat“ (Schlatter, 106).
Wuppertaler Studienbibel
Hat sich aber der Älteste wirklich irgendwie verfehlt, dann gilt 5,20: Den Sündigenden halte vor allen ihre Sünde vor, damit auch die anderen Furcht haben. Verheimlichen soll Timotheus Sünden nicht, wenn er überzeugt ist, daß sie geschehen sind. Das liegt weder im Interesse der Fehlenden noch in dem der Gemeinde, weil daraus eine nie endende Kette von Unwahrhaftigkeiten entstände, an der aller Glaube sowohl Gott gegenüber wie im gegenseitigen Verkehr zugrunde geht. Das Böse muß ans Licht. Darum hat Timotheus nicht heimlich mit dem Ältesten über seine Sünde zu reden, sondern vor allen. Den Nachweis derselben kann er leisten, sowie mehrere Zeugen in der Sache vorhanden sind. Was weiter mit dem Schuldigen geschehen soll, hängt von der besonderen Lage ab; Paulus spricht nicht davon. Ihm liegt nur das am Herzen, daß Licht und Wahrheit in alles dringe, was innerhalb der Gemeinde geschieht. Vor allen wird die Sünde ans Licht gestellt und abgetan, damit die Furcht in allen lebendig sei. Nicht Überhebung über den Gefallenen oder Verachtung desselben entsteht so; das wäre nur dann das Ergebnis, wenn die Gemeinde die Buße verloren und sich verstockt hätte. Am Fall des anderen sieht jeder, wogegen er selbst zu kämpfen hat. Vor der Furcht, die daran entsteht, fürchtet sich Paulus nicht, als wäre sie ein Bruch oder Hindernis des Glaubens; vielmehr fürchtet sich der Glaubende deshalb, weil er im Glauben steht, vor jedem Fall und hat an solcher Furcht den Antrieb zu erneutem Anschluß an den Herrn.
Schlatters Erläuterungen zum Neuen Testament
Wenn Ältere sündigen, muss eine öffentliche Zurechtweisung erfolgen, sodass andere ebenfalls abgeschreckt werden, dies zu tun.
P. Streitenberger
Diese Sünde wird oft auf die Gemeinde im Allgemeinen übertragen. An anderer Stelle wird gelehrt, dass jede Person, die (öffentlich) sündigt, öffentlich bloßgestellt werden muss. Aber der gesamte Zusammenhang in diesem Abschnitt zeigt, dass Paulus die Ältesten meint, die vor dem Evangelisten angeklagt und für schuldig befunden wurden. Rebuke ist das gleiche englische Wort wie im ersten Vers, stammt aber aus einem ganz anderen Original. Es kommt von ELEGCHO,. und ich zitiere die gesamte Definition von Thayer (die Wörter in Kursivschrift), einschließlich der für unseren Vers und mehrere andere Stellen: „Überführen, widerlegen, widerlegen; durch Überführung ans Licht bringen, entlarven; bemängeln, korrigieren; streng tadeln, schelten, ermahnen, zurechtweisen; zur Rechenschaft ziehen; jemandem seine Fehler aufzeigen; züchtigen, bestrafen.“ Aus den verschiedenen Bedeutungsnuancen des Wortes geht hervor, dass der zuständige Evangelist das Zeugnis der zwei oder mehr Zeugen anhören soll. Wenn er der Meinung ist, dass die Anschuldigung wahr ist, sollte er dies vor der Gemeinde kundtun. Wie er den Fall abschließend regelt, hängt davon ab, wie der Älteste auf die öffentliche Zurechtweisung reagiert. Wenn er sich weigert, die Korrektur vorzunehmen, muss er „bestraft“ werden (ein Teil der Definition des ursprünglichen Wortes), indem er aus der Gemeinde entfernt wird, womit die offizielle Arbeit des Evangelisten in diesem Fall beendet ist. Der Grund dafür, dass dies vor allen geschehen muss, ist, dass auch andere sich fürchten könnten. Sie werden von der Ernsthaftigkeit der öffentlichen Bloßstellung der Sünde beeindruckt sein und dadurch veranlasst werden, auf ihr eigenes Verhalten zu achten.
E.M. Zerr
Aber »die da sündigen, die weise zurecht« (V. 20 a). Wenn es sich nun doch erweist, dass der alte Mann tatsächlich schuldig geworden ist, so darf Timotheus nicht schweigen, auch wenn es sich um einen angesehenen, einflussreichen Mann, sogar um einen Gemeindevorsteher, handelt: Um Jesu willen ist das nötig; in seiner lieben Gemeinde darf etwas Böses nicht einfach weiterwuchern. Und um des Betreffenden selbst willen muss es sein; denn er kann ja über einer solchen Sache ewig verloren gehen. Ein »Krebsgeschwür« (vgl. 2Tim 2,17) muss auf jeden Fall beseitigt werden; im Leib der Gemeinde darf das Böse nicht um sich greifen; auch andere könnten von dem »bösartigen Prozess« erfasst werden und verloren gehen. Und schließlich droht die Verwüstung der ganzen Gemeinde.
In diesem Sinn fährt Paulus fort: »… die weise zurecht vor allen, damit sich auch die andern fürchten« (V. 20 b).
Es konnte sogar einer, der das Wort auslegte, ehelicher Untreue oder dem Missbrauch des Weins verfallen. Andern Gemeindegliedern entging das früher oder später nicht. Einer sagte es dem andern weiter. Und mancher mochte denken: »Wenn sogar derjenige das tut, dann brauche ich es auch nicht mehr so genau zu nehmen; es wird ja auch von Jesus alles wieder vergeben.« Das schlimme Beispiel drohte Schule zu machen.
Daher musste sich wohl oder übel der junge Timotheus ein Herz fassen und den Betreffenden »vor allen« »zurechtweisen« und sagen, dass es hier um Tod und Leben geht, um den ewigen Tod und das ewige Leben; alles steht auf dem Spiel. Es musste zu einem heilsamen Erschrecken aller kommen. Sie alle mussten erschrocken auffahren: »Ach, so ist das!«
Gerhard Maier – Edition C
Das Plural Partizip „die da sündigen“, das diesen Vers eröffnet, wird allgemein auf Älteste bezogen, die sündigen und die deshalb aufgrund ihrer öffentlichen Verantwortung auch öffentlichen Tadel verdienen. Daß solche Altesten, die – wie das Partizip Präsens nahelegt – in einem Zustand des Sündigens waren, lediglich einen Tadel oder eine Überführung verdienen, wenn auch „vor allen“, scheint eigenartig schwach. Daß eine Anzahl von ihnen diesen Tadel verdient, stellt uns vor weitere Probleme.
Die hier beschriebene Situation kann vielleicht auch auf andere Weise verstanden werden, indem wir das Partizip „die da sündigen“ als Beschreibung derjenigen ansehen, die aus Bosheit hartnäckige Anklagen gegen die Ältesten vorbringen, die nicht begründet werden können. Sie fahren damit fort, selbst wenn ihnen klargemacht worden ist, daß sie nicht die zwei oder drei erforderlichen Zeugen haben. Was diese Verleumder tun, wirkt sich zerstörerisch auf die Autorität eines Ältesten aus, und dies muß öffentlich getadelt werden. Das Wort „überführen“ (elencho) kann allgemein mit „überzeugen, überführen“ übersetzt werden. Das heißt also, daß die Worte des Tadels von genügend Beweismaterial unterstützt werden, um das Gewissen zu erreichen, vergleiche Johannes 3,20; 1.Kor. 14,24; Epheser 5,11.13; 2.Tim. 4,2; Titus 1,9.13; 2,15. Der Gedanke wird von J. N. D. Kelly in der Übersetzung „stelle sie öffentlich bloß“ gut wiedergegeben. Wenn man diese Sache öffentlich behandelt, wird das bei anderen „Furcht“ hervorrufen. Nach dieser Ansicht sind „die anderen“ innerhalb der gleichen Gruppe, die die persönliche Glaubwürdigkeit des Ältesten durch das Vorbringen unbegründeter Anklagen gegen ihn zu zerstören suchen.
Benedikt Peters – Was die Bibel lehrt
Zusammenfassend kann man wohl sagen: wenn Sünden in der „leitenden Körperschaft“ oder von Ältesten offen gelegt werden würden, und diese offen zurecht gewiesen werden würden, wäre das die Umsetzung der oben genannten Aufforderung von Paulus an Timotheus! Wichtig war Paulus, dass nicht nur die Sünde angesprochen wird, sondern auch klar ist, wer der Sünder ist. Das Beste Beispiel gibt Paulus selbst, als er mit dem Verhalten von Petrus nicht einverstanden war: Paulus nennt nicht nur die Namen derer, die sich falsch verhalten, sondern sagt was Petrus und die anderen falsch gemacht haben.
https://blog.thomas-pape.de/2026/01/31/so-sind-die-anderen-zuhoerer-auch-gewarnt/
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