149 Millionen Benutzernamen und Passwörter (Gmail, Instagram, Netflix) und mehr
Es empfiehlt sich, die Passwörter von Gmail, Instagram und Netflix-Accounts umgehend zu ändern bzw. MFA zu aktivieren. Wie in Borns IT- und Windows-Blog nachzulesen, sind folgende Dienste betroffen:
Die offengelegten Datensätze enthielten laut Fowler Benutzernamen und Passwörter von Opfern aus aller Welt, für eine Vielzahl häufig genutzter Online-Dienste und nahezu alle erdenklichen Arten von Konten. Dazu gehörten Social-Media-Plattformen wie Facebook, Instagram, Tiktok und X (ehemals Twitter) sowie Dating-Websites oder -Apps und OnlyFans-Konten, die die Anmeldedaten sowohl von Erstellern als auch von Kunden enthielten.
Der Sicherheitsforscher fand auch eine große Anzahl von Streaming-Dienst-Konten für Netflix, HBOmax, DisneyPlus, Roblox und mehr. Auch Konten von Finanzdienstleistern, Krypto-Wallets oder Handelskonten, Bank- und Kreditkarten-Logins tauchten ebenfalls in der begrenzten Stichprobe der von Fowler überprüften Datensätze auf.
Genannt werden Zugangsdaten für Gmail ( 48 Millionen), Yahoo (4 Millionen), Outlook (1,5 Millionen), iCloud (900.000) sowie .edu-Adressen aus dem Bildungsbereich (1,4 Millionen).
Detailinformationen bietet Fowler in diesem Beitrag.
Zusatz: Die Passwörter liegen im Klartext vor. Daher darf nicht außer Acht gelassen werden, dass diese ggf. auf den jeweiligen Geräten abgegriffen wurden. Es empfiehlt sich daher, sämtliche Geräte auf Malware und dergleichen zu untersuchen und ggf. Gegenmaßnahmen einzuleiten.
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