#InesGeipel

Stefan Müller :verified:stefanmuelller@climatejustice.social
2026-02-06

4/ Ich habe das mal in den Post „Der Ossi und der Holocaust“ unter Theaterstücke aufgenommen.

Die Behauptung von #AnettaKahane und #InesGeipel war ja, dass der #Holocaust in der #DDR nicht vorgekommen sei.

so-isser-der-ossi.de/2019/09/0

2026-02-02

@stefanmuelller Mich nervt an den ganzen autobiographischen anekdotischen Erklärversuchen auch, dass sie ja gar nicht belegen, was sie zu belegen versuchen. Oder treten #AnneRabe und #InesGeipel damit auf und sagen "schaut her, deshalb bin ich Nazi!"? Nein. Selbst sind sie ja völlig frei von den angeblichen Folgen ihrer Kindheitstraumata. Das ist an sich schon sehr unehrlich.

Stefan Müller :verified:stefanmuelller@climatejustice.social
2026-02-01

1/ Toll! Dieser Artikel enthält praktisch alles, was ich seit Jahren allen, die es hören wollen und den anderen auch, zu erklären versuche:

„Rechtsradikale Parteien hatten bis Ende der Neunzigerjahre im Westen deutlich höhere Stimmanteile als im Osten, wo straßenorientierte Jugendbewegungen eine wichtigere Rolle spielten. Die heutigen Wahlerfolge von rechtsautoritären Parteien lassen sich schon deshalb kaum auf vermeintlich verinnerlichte autoritäre DDR-Strukturen zurückführen. Sie sind aus meiner Perspektive gesellschaftlich viel eher als eine Folge des neoliberalen Umbaus des Staates sowie der anhaltenden Deklassierung von Ostdeutschen zu verstehen. Eine autoritarismustheoretische Deutung kann von diesen Problemen ablenken: Sie sucht zu sehr nach Erklärungen auf der Ebene der persönlichen Einstellungen und der familiären Dynamiken.“

„Vor allem in den autobiografischen und literarischen Schilderungen, die in diesem Kontext erschienen sind, dominieren deprimierende Blicke auf DDR-Familien. Sie erzählen von durch physische Gewalt und emotionale Vernachlässigung geprägten Kindheiten als Vorgeschichte des heutigen Rechtsrucks. Ines Geipel, die zu DDR-Zeiten eine Internatsoberschule für künftige Kader besuchte, führt in ihrem Erinnerungsbuch »Umkämpfte Zone. Mein Bruder, der Osten und der Hass« letzteren auf die Schläge ihres brutalen Stasi-Vaters zurück. In Anne Rabes autobiografisch inspiriertem Roman »Die Möglichkeit von Glück« arbeitet die als sadistisch beschriebene Mutter als Erzieherin; in einer Szene zwingt sie ihr schreiendes Kind in eine Badewanne mit viel zu heißem Wasser. Solche Familiengeschichten gab es, sie sind jedoch keineswegs typisch für DDR-Familien, ebenso nicht für die von späteren Hooligans und Skinheads.“

„Dazu fällt eine weitere Schieflage auf: Die ostdeutschen Stimmen im Diskurs über die »Baseballschlägerjahre« stammen fast ausschließlich aus sehr staatsnahen Kontexten. Hier ließen sich noch weitere bekannte Autoren wie Manja Präkels und Daniel Schulz hinzufügen. Präkels erzählt in »Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß«, wie sehr die Protagonistin zu DDR-Zeiten ein Familienbesuch in der örtlichen Kaserne der Sowjetarmee begeisterte. Mehrere Familienmitglieder hatten lokale Führungspositionen in der SED inne. Schulz, der nach eigenen Angaben als Kind die »Armeerundschau« gelesen hat, schreibt in »Wir waren wie Brüder« , wie ihn als kleinen Jungen der Dolch und die Pistole seines Vaters beeindruckten. Dieser war Oberstleutnant der Nationalen Volksarmee.“

Genau! #AnneRabe, #InesGeipel, #PatricePotrous alles entweder selber rote Socken gewesen oder die Kinder von Funktionären. Ines Geipel ist nie selbst aus der SED ausgetreten. Sie wurde ausgeschlossen, als sie dann im Westen war.

„In ihren mehrheitlich proletarisch geprägten ostdeutschen Herkunftsfamilien gab es im Verhältnis übrigens deutlich weniger Ex-Nazis als im westdeutschen Bürgertum. Das Aufbegehren ostdeutscher Jugendlicher hatte deshalb eine andere Stoßrichtung als die studentische 68er-Revolte in Westdeutschland, die auch ein Aufbegehren der Jugend gegen die eigenen Nazi-Eltern war.
Die späteren Schläger waren keineswegs »saudumm« gewesen, sondern in der Regel sehr solide ausgebildet.
Antiautoritär galt im ostdeutschen Kontext dagegen nicht notwendigerweise als politisch links, da die autoritäre SED-Staatsführung sich selbst als sozialistisch verstand.

Fehlende elterliche Fürsorge oder familiäre Gewalt waren in meinem Untersuchungsfeld ebenfalls nicht der Radikalisierungsgrund, zumal das Niveau häuslicher Gewalt und die Zahl sexueller Übergriffe in Ostdeutschland auch insgesamt niedriger lagen als im Westen. Bildungsforscher führen diesen Befund auf den massiven Ausbau der staatlichen Kinderbetreuung in der DDR zurück.“

Habe ich ja auch ausführlich drüber geschrieben. Die Gewaltthese von Anne Rabe ist einfach Unfug.

„Daran kann rechtspopulistische Politik anknüpfen: Diese mobilisiert das »Volk« gegen die Eliten. So inszeniert sich die AfD mittlerweile erfolgreich als Stimme der »einfachen Leute« im Osten. Den Anklang, den diese Botschaft im Osten erfährt, kann man nicht mit autoritären Prägungen erklären: Rechte Gewalt ist kein »Schrei nach Liebe«, sie lässt sich weder auf einen Vaterkomplex noch auf zu heißes Badewasser zurückführen. Die weitverbreitete Staatsfeindschaft im Osten hat eine andere, bis weit in die DDR zurückreichende Geschichte und handfeste materielle Gründe. Sie zu ignorieren, heißt, den Rechtsruck mutwillig misszuverstehen.“

Ja. Und so kommt man zu dem Schluss, dass Menschen wie Ines Geipel und Anne Rabe letztendlich das Erstarken der AfD fördern:

1) Weil sie von den wahren Ursachen ablenken und dem Westen wohlfeile und entlastende Erklärungen liefern.

2) Weil sie zu einem Mediendiskurs beitragen, der viele Ossis nur wütend macht und die Kluft verstärkt. Die westdeutsch dominierten Leitmedien werden nicht mehr konsumiert. Dialog findet nicht statt.

spiegel.de/politik/rechtsextre

#Nazis #DDR #Osten

Stefan Müller :verified:stefanmuelller@climatejustice.social
2026-01-18

@xriss

Noch hierzu: „Na ja, der Zeitzeuge ist immer der größte Feind des Historikers.“

Ich war auch in Sachsenhausen und ich weiß leider nicht mehr, was ich da gesehen und gehört habe. Ich war in Auschwitz, Buchenwald und Sachsenhausen. Was wo vorkam weiß ich nicht mehr. Insofern ist es jetzt schwierig zu behaupten, da war irgendwas.

Was man aber sagen kann, ist, dass die Verbrechen an den #Juden ganz klar Thema in #Buchenwald waren, obwohl #InesGeipel das Gegenteil behauptet. Der Film ist von 1984 und wurde am Anfang eines Rundgangs gezeigt. Es gibt ab und zu noch kommentierte Aufführungen des Films. Wenn Du willst, kannst Du Dir den ja mal angucken.

de.wikipedia.org/wiki/O_Buchen

Stefan Müller :verified:stefanmuelller@climatejustice.social
2026-01-17

2/ Wisst Ihr was DAS ist? Ein Statement von #InesGeipel:

„Die West-Gesellschaft des direkten Nachkriegs, die sich manisch schönputzte, die schier märchengleich Kohle machte und sich in ihrer Unfähigkeit zu trauern verpuppte. Die postfaschistische DDR der fünfziger Jahre dagegen wurde zur Synthese zwischen eingekapseltem Hitler und neuer Stalin-Diktatur, planiert durch einen roten Antifaschismus, der einzig eine Heldensorte zuließ: den deutschen Kommunisten als Überwinder Hitlers. Mit dieser instrumentellen Vergessenspolitik wurde im selben Atemzug der Holocaust für 40 Jahre in den Ost-Eisschrank geschoben. Er kam öffentlich nicht vor.“

Und so könnt Ihr das Tag ein Tag aus in der Zeitung lesen. Von Journalist*innen oder sonstigen Expert*innen. Immer wieder. Mal von Leuten, die das Gegenteil selbst erlebt haben, mal von Leuten, die das Leben im Osten zu kennen glauben.

Ines Geipel saß heute wieder irgendwo in der Stadt auf einem Podium und erklärte den Menschen den Osten.

Stefan Müller :verified:stefanmuelller@climatejustice.social
2025-11-29

@fnrk

Stimmt leider irgendwie doch. Siehe #AnneRabe und #InesGeipel und die Literaturpreise und Feuilleton-Artikel.

Stefan Müller :verified:stefanmuelller@climatejustice.social
2025-04-07

4/ Hier gab es gerade eine Explosion. Ihr kennt doch die Sache mit dem #Alleinvertretungsanspruch.

Nee, Leute, Ihr könnt nicht einerseits das Zeug von Kahane und Geipel wiederholen und behaupten, der #Holocaust sei im Osten nicht vorgekommen und dann was von frühem deutschen Blick schreiben. Es war ein früher OSTDEUTSCHER Blick auf den #Holocaust. Etwas, dass es angeblich nie gegeben hat. Und es war der erste #DEFA-Film. Und der erste Nachkriegsfilm überhaupt. und wie man unter 2/ nachlesen kann, gab's den Film erst 1971 im Westen im Fernsehen.

Also: #Tagestipp guckt Euch den Film an. #Arte

#AnettaKahane #InesGeipel #DDR #BRD #Geschichte #Faschismus #Antifa

Torsten Hessetorsten_hesse
2025-01-17

„Es liegt Schnee, endlos viel und ständig kommt neuer dazu.“ (Seite 7)

Dieses Buch von Ines Geipel sollten wir „Ossis“ lesen – und zwar alle. […]

Mehr schreibe ich hier: tinyurl.com/5y9ty6a8

Kurz und gut: Macht Aua; gut für uns „Ossis“. Lesen, unbedingt!

Stefan Müller :verified:stefanmuelller@climatejustice.social
2024-11-10

3/ Heute vor 35 Jahren war ich zum ersten Mal im Westen. Es war schön und aufregend. Ich war im Rauchhaus und in Kreuzberg und habe die Mauer von der bunten Seite gesehen. Aber ich war auch sehr froh, als ich abends wieder zurück in meiner kleinen Wohnung mit Kohleofen war.

Hier stehen die Erlebnisse ein bisschen genauer beschrieben:

so-isser-der-ossi.de/2023/11/1

Viel Spaß.

Freuen wir uns alle, dass die DDR, so wie sie vor 1989 war, Geschichte ist. Aber passen wir auf, dass diese Geschichte nicht von Menschen wie #InesGeipel und #AnneRabe verdreht wird.

Stefan Müller :verified:stefanmuelller@climatejustice.social
2024-11-09

Wisst Ihr was heute außer der Maueröffnung noch war? Die #Reichsprogromnacht.

Und wisst Ihr, was es in der DDR gab? Gedenkbriefmarken.

Eine zum 25. Jahrestag 1963 erschienen und eine zum 50. 1988. Auflagen 5 Mio und 3,5 Mio.

Das ist merkwürdig, nicht wahr? So wird doch immer wieder von Menschen wie #InesGeipel oder #AnettaKahane behauptet, dass der #Holocaust in der DDR nicht vorkam. Oder #AnneRabe, die irgendwelchen Quatsch über #Antisemitismus als „wichtigem Bestandteil der sowjetischen und realsozialistischen Ideologie“ faselt.

Hier könnt Ihr mehr darüber lesen:

so-isser-der-ossi.de/2019/09/0

Auch über weitere #Briefmarken. Spendenmarken, mit denen die DDR-Bevölkerung die Einrichtung von Gedenkstätten in ehemaligen KZs finanziert hat, z.B. Alles lange, bevor es im Westen Gedenkstätten gab.

#NiemalsWieder #Kristallnacht

Stefan Müller :verified:stefanmuelller@climatejustice.social
2024-11-03

@peer Ja, das steht auf meiner Todo-Liste. Ich habe es noch nirgends sonst gesehen und #Geipel gibt keine Quelle an.

Das mit den Seitenzahlen bei #epub macht mich wahnsinnig! Es bedeutet, dass man als Wissenschaftler*in immer pdf braucht. #InesGeipel

Stefan Müller :verified:stefanmuelller@climatejustice.social
2024-11-03

Mir scheint, als würde #InesGeipel in #UmkämpfteZone mit unlauteren Mitteln kämpfen. Auf S. 33 (ebook) schreibt sie „Anfangs waren 80 Prozent der Lehrer im #Osten ehemalige Mitglieder der #NSDAP.“

Dieser Satz ist vielleicht sogar wahr, wenn man die Zeit direkt nach dem Krieg anguckt. Nur wurden die Leherer*innen in Ost und West systematisch durch #Neulehrer ersetzt. Das lief unter dem Stichwort #Reeducation. Maxim Biller hat jüngst behauptet, dass es das im Osten nicht gegeben habe, was natürlich auch Quatsch ist. Wir wurden Tag und Nacht umerzogen.

Also: Man muss schon irgendwie konsistent bleiben in der Argumentation gegen die #DDR. Man kann nicht behaupten, dass alle Lehrer Nazis gewesen sein und dass wir total von der SED indoktriniert worden wären.

Es ist wohl eher letzteres der Fall.

de.wikipedia.org/wiki/Neulehre

Wurden im ersten Schuljahr noch einige Lehrer mit nationalsozialistischer Vergangenheit geduldet, so wurden die Richtlinien für den Verbleib im Schuldienst schrittweise verschärft. In den westlichen Besatzungszonen konnten einige Lehrer mit zweifelhaftem Hintergrund nach sogenannten „Entbräunungskursen“ ab 1947 wieder in den Schuldienst eintreten, während in der sowjetischen Besatzungszone das Neulehrerprogramm so umfangreich gestaltet wurde, dass große Teile der bisherigen Lehrerschaft von den rund 40.000 Neulehrern ersetzt wurden. Obschon die alte Lehrerschaft die Qualität einer höchstens einjährigen Umschulung anzweifelte, war aufgrund des zumeist akademischen Hintergrundes der Neulehrer das Ergebnis hinreichend gut und ermöglichte den sonst im Nachkriegsdeutschland aufgabenlosen Berufen eine feste Anstellung. Die große Mehrzahl der Neulehrer blieb auf Dauer im Schuldienst tätig.

In der sowjetischen Besatzungszone diente die Einstellung der Neulehrer auch dazu, die Kontrolle der SED über die Schulausbildung sicherzustellen. 1949 waren bereits 67,8 Prozent aller Lehrerstellen mit Neulehrern besetzt. 47,7 Prozent dieser Neulehrer gehörten der SED an, 13 Prozent der LDPD und 10 Prozent der CDU, die zu Blockparteien gleichgeschaltet waren. Damit war die Kontrolle der SED über das Schulwesen weitgehend erreicht.
Nutt LosNuttLos
2024-09-05

Wer wirklich verstehen will, warum es heutzutage in unseren Gesellschaften immer wieder zu Amokläufen kommt, wie sie entstehen und wie wir ihre Ausbreitung systematisch stoppen können, dem würde ich dieses Buch von Ines Geipel empfehlen:
klett-cotta.de/produkt/ines-ge (derzeit nur gebraucht erhältlich)

Buch-Auszug als frei verfügbares PDF-Dokument:
klett-cotta.de/_files_media/re

Hier die Wikipedia-Zusammenfassung des Buchs und der Debatten um dieses Buch:
de.wikipedia.org/wiki/Der_Amok

Torsten Hessetorsten_hesse
2024-09-01

„35 Jahre nach dem Fall der Mauer: Was ist aus dem Glück von 1989 geworden? [...]“ (Umschlagtext)

Wahlabend in Sachsen und Thüringen. Eigentlich wollte ich heute etwas zu einem Roman schreiben oder zu einem Comic. [...]

Mehr: tinyurl.com/2btrck73

Stefan Müller :verified:stefanmuelller@climatejustice.social
2024-06-29

3/ Hab das Buch jetzt zu Ende gelesen. Wenn ich Zeit habe, schreibe ich mal was dazu. Hier ist erst mal der Nachtrag zum Plagiatsvorwurf gegen #AnneRabe. #Plagiat

so-isser-der-ossi.de/2024/02/2

Lustigerweise behauptet auch #InesGeipel kontrafaktisch, dass der erste #Schulamoklauf in #Erfurt stattgefunden habe. Auch an solcherart weitergegebenen Fehlbehauptungen kann man Plagiate erkennen. Ist nur ein Indiz, zeigt aber in jedem Fall, dass sich die verdächtigte Autor*in nicht ausreichend mit einer Sache beschäftigt hat.

Text wie im verlinkten Blog.
Stefan Müller :verified:stefanmuelller@climatejustice.social
2024-05-30

1/ Wow! Einfach nur wow. Nach der ganzen Sache mit #AnneRabe habe ich jetzt noch ein paar Kommentare zum Ostblog bekommen und mich hat noch jemand auf diesen Film hingewiesen.

Das ist alles echt unglaublich. Das ganze Leben von #InesGeipel ist eine einzige Lüge. Nein stimmt nicht: Es sind viele Lügen. Große und kleine. Sie ist eine übelste Hochstaplerin.

youtube.com/watch?v=FUInTLwH4f

#Doping #DDR #Geipel

Stefan Müller :verified:stefanmuelller@climatejustice.social
2024-05-03

2/ Hier zu den Statements von #InesGeipel. Sie ist Professorin für Versmaß und keine Historikerin. Unten ist Geipels Äußerung zum #Holocaust aus der @FAZ. In meinem Blog-Post zeige ich, dass der #Holocaust stets und ständig im Leben aller DDR-Bürger*innen präsent war (z.B. über Briefmarken, Straßennahmen, Denkmäler, Schulbildung, Filme, Bücher). Die Schlussfolgerung ist, dass Ines Geipel und auch #AnettaKahane entweder gelogen haben oder keine Ahnung haben. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht.

so-isser-der-ossi.de/2019/09/0

#Osten #Westen #Geschichte #DDR

.

Die West-Gesellschaft des direkten Nachkriegs, die sich manisch schon- putzte, die schier mdrchengleich Kohle machte und sich in ihrer Unfihig- keit zu trauern verpuppte. Die postfaschistische DDR der fiinfziger Jahre dagegen wurde zur Synthese zwischen eingekapseltem Hitler und neuer Stalin-Diktatur, planiert durch einen roten Antifaschismus, der einzig eine Heldensorte zulief3: den deutschen Kommunisten als Uberwinder Hitlers. Mit dieser instrumentellen Vergessenspolitik wurde im selben Atemzug der Holocaust fiir 40 Jahre in den Ost-Eisschrank geschoben. Er kam dffentlich nicht vor-.

— Ines Geipel, Das Ding mit dem Osten, Frankfurter Allgemeine, 14.08.2019
Stefan Müller :verified:stefanmuelller@climatejustice.social
2024-02-20

11/ Ach so, ja. Das könnte sie von #InesGeipel abgeschrieben haben. Der Quatsch mit dem #Antisemitismus findet sich bei #Geipel ganz prominent. Kann ich mal wieder auf meinen #Holocaust-Post hinweisen.

so-isser-der-ossi.de/2019/09/0

Da steht auch drin, was Geipel konkret behauptet hat und dass das Falschaussagen bzw. bewusste Lügen sind.

#Nationalismus? Da hab ich wohl was nicht mitbekommen. Oder meint sie, dass die DDR-Führung wollte, dass wir stolz auf die #DDR sind?

Staatsrason war, wie soll man da uber das sprechen, was man in der »faschistischen Wehrmacht« getan hatte? Auch waren Antisemitismus und Nationalismus wichtige Bestandteile der sowjetischen und realsozialistischen Ideologie. Kame man ins
2023-10-09

LITL515 [Podcast] Rezension: Tochter des Diktators – Ines Geipel In der heutigen Folge werden wir das Buch “Tochter des Diktators” von Ines Geipel rezensieren. Der Klappentext beschreibt ein… #BeateUlbricht #DDR #InesGeipel #KlettCotta #TochterDesDiktators literaturlounge.eu/2023/10/pod

Tochter des Diktators

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