Und nun zur kultur
Wie die alpenprawda berichtet, sind menschen, die in Bochum in eine teateraufführung gehen, nicht mehr dazu imstande, zu begreifen, dass da auf der bühne eine aufführung von schauspielern stattfindet:
Bei einer Premiere am Schauspielhaus Bochum ist es zu Tumulten und einem tätlichen Angriff auf einen Schauspieler auf der Bühne gekommen. Mehrere Zuschauer hatten zuvor bereits lautstark ihren Unmut über den gut zehnminütigen „Monolog eines Faschisten“ geäußert, der zum Ende des Stücks „Catarina oder Von der Schönheit, Faschisten zu töten“ kommt. Schließlich hätten zwei Zuschauer versucht, Schauspieler Ole Lagerpusch von der Bühne zu zerren, um den Monolog zu beenden, sagte ein Theatersprecher. „Es wurde handgreiflich.“
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In dem Schlussmonolog hält ein faschistischer Regierungschef eine Rede, die immer radikaler wird, Fremdenhass, Schwulenhass und Frauenfeindlichkeit bedient. Aus dem Publikum habe es Buh-Rufe gegeben. „Doch der Faschist gibt nicht klein bei, er redet und redet, so lange, bis ein Pfeifkonzert durch den Saal hallt. „Halt die Fresse“, ruft einer, während ein anderer Besucher entgegnet: „Das gehört zum Spiel dazu, du Idiot““, berichtet die „WAZ“ von der Premiere.
Schließlich seien zwei Männer aus dem Zuschauerraum auf die Bühne gestürmt und seien den Schauspieler körperlich angegangen, sagte der Sprecher des Schauspielhauses. Ein Kollege sei ihm zu Hilfe gekommen und habe die Situation vorerst klären können. Der Schauspieler sei nicht verletzt worden, auch die Polizei sei nicht eingeschaltet worden.
Das näxste mal bitte eine aufführung, bei der einer zehn minuten immer radikaleren monolog voller armenhass, männerhass, arbeiterhass und kriegsgeilheit ausbreitet. Der wird dann in der barbarischen BRD-idiocracy direkt von der bühne zum bummskanzler gemacht.s
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