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2025-11-07

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2025-10-24

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Dirk Bachhausendirk@www.bachhausen.de
2025-08-05

BILD: Will Bojanowski mehr Tote durch Sturmfluten?

Die menschengemachte Klimakrise wird in den nächsten Jahrzehnten unzählige Menschenleben fordern – sei es durch Hitze, Unwetterereignisse oder auch Überschwemmungen. Während die Aufgabe von globaler Wirtschaft und Politik weiterhin vor allem die Senkung der Treibhausgasemissionen ist, sind gerade die Menschen in küstennahen Gebieten dazu gezwungen, sich mit technischen Vorkehrungen darauf einzustellen, dass der Meeresspiegel ansteigt und Sturmfluten in den nächsten Jahrzehnten immerwahrscheinlicher undzerstörerischer werden.

Eine zentrale Rolle spielt dabei die Klimaforschung. Dank deren Modellrechnungen können sich Menschen in betroffenen Gebieten gezielt auf die Veränderungen vorbereiten. Deiche können entsprechend ausgebaut werden, selbst technischeRiesenprojekte wie die Deltawerke in den Niederlanden können gezielt umgesetzt werden. Doch gerade das Beispiel der Deltawerke zeigt auch, dass es in der Vergangenheit immer erst zur Katastrophe kommen musste, bevor das Umdenken einsetzte. Auch deswegen hat sich der Fokus in den letzten Jahrzehnten dazu verlagert, bereits im Vorfeld zu warnen. Dadurch müssen wir nicht warten, bis die Sturmflut tausende Menschenleben kostet, sondern können davor tätig werden. Oder, wie Axel Bojanowski es in der BILD nennt: „Panikmache“. Was man eben so schreibt, wenn man ein Buch zu verkaufen hat.

Hollandsturmflut 1953: Die Katastrophe, die Bojanowski nicht kennt

Die Niederlande kann vom Thema Meeresspiegelanstieg ein Lied singen. Rund ein Viertel des Landes liegt unter dem Meeresspiegel – das weiß sogar die WELT. Dass die Niederlande ein dicht besiedelter Staat und kein Wattenmeer sind, ist allein den umfangreichen Flutschutzmaßnahmen zu verdanken. Dabei gibt es dort Landgewinnungsmaßnahmen und Deiche schon seit Jahrhunderten. Allerdings brauchte es erst eine echte Katastrophe, die den Startschuss für die moderne Infrastruktur zum Küstenschutz gab. Das war die Hollandsturmflut von 1953.

In der Nacht auf den 1. Februar 1953 drangen gewaltige Wassermassen von der Nordsee her in die Niederlande ein. Zahlreiche Deiche brachen, viele Inseln, vor allem in der flachen Provinz Zeeland, standen unter Wasser. Die Niederlande lernten daraus, die Flut von 1953 war die Initialzündung für den Delta-Plan, eine Kombination aus massiven Sperrwerken, Fluttoren und Schleusen. Außerdem wurden die Deiche nochmals erhöht . Und zwar nicht auf die bisher genutzte Maximalhöhe vorheriger Sturmfluten (denn das hatte sich ja als zu niedrig erwiesen), sondern auf mit statistischen Modellen berechnete Höhen, die einen Puffer enthalten. Die Maßnahmen sind bis heute wirksam, doch sie wurden zu einem bitteren Preis erkauft. Über 1.800 Menschen starben allein in der Sturmflut im Januar/Februar 1953.

Doch bei der BILD kennt man diesen historischen Hintergrund offenbar nicht – oder ignoriert ihn bewusst, um Desinformation zu verbreiten. So bezeichnete Axel Bojanowski, den Volksverpetzer-Gastautor Jan Hegenberg schon einmal eines peinlichen Rechenfehlers überführte, solche Modelle als “Panikmache”, denn “der beliebteste Weltuntergang verkaufe sich eben besonders gut” – um unmittelbar danach Werbung für sein Buch einzublenden. Keine Pointe.

Wie False Dilemma Klimaschutz gegen Prävention ausspielt

Ja, es ist mal wieder Axel Bojanowski. Der sogenannte “Chefreporter Wissen(schaft)” der WELT, dessen Thesen bei Volksverpetzer schon mehrfach widerlegt wurden, hat mittlerweile seinen Weg gefunden, sich in die großen deutschen Talkshows einzuschleichen. Er leugnet nicht die menschengemachte Klimakrise, sondern nutzt seine ganz eigene Variante des False Dilemma. Dabei handelt es sich um eine Desinformationstechnik, die fälschlicherweise annimmt, es gebe zwei entgegengesetzte Optionen und man müsse zwingend nur eine wählen, deren Verwendung die andere ausschließt.

In diesem Fall sind die beiden Optionen die Anpassung an Klimafolgen (wie Sturmfluten) sowie politischer Druck auf die Regierungen, Klimaschutz als Priorität zu behandeln (was in rechts-konservativen Kreisen gern als “Panikmache” abgeräumt wird, obwohl Modelle in der Vergangenheit die Gefahren sogar eher noch unterschätzt haben). Für Expert:innen und auch die meisten Menschen ist offensichtlich, dass wir beides machen müssen. Nämlich den Klimawandel bekämpfen und uns dennoch an seine Auswirkungen anpassen. 

Doch wie gesagt: So viel Komplexität, dass man zwei Dinge gleichzeitig machen kann, hält man bei der Axel-Springer-Presse offenbar nicht aus. Deswegen betont Bojanowski (richtigerweise!) die Bedeutung von Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel – und impliziert dabei (fälschlicherweise!) dass deswegen der politische Druck auf die Regierungen sinnlose “Panikmache” sei. 

Besonders gern nimmt Bojanowski dabei die Niederlande als Beispiel. Der oben erwähnte Delta-Plan ist sein Lieblingsargument. Da habe man schließlich ganz sachlich, nüchtern und unaufgeregt ein technisches Wunderwerk geschaffen, mit dem man sich vor der Sturmflut schützt – statt, so impliziert zumindest der Hollandflutleugner Bojanowski, der “Panikmache” zu folgen, die jetzt der “Mainstream” sei. Dass dieser Fortschritt zum Preis von über 1.800 Menschenleben erkauft werden musste, davon ist natürlich nicht die Rede.

Besonders empört zeigen sich BILD und Bojanowski dagegen von einer Analyse der amerikanischen Organisation Climate Central 2021. Die haben ein hervorragendes Tool online gestellt, mit dem man auf einer interaktiven Weltkarte genau einsehen kann, in welchem Jahr unter welchen Klimabedingungen welche Teile der Welt überflutet sein werden. Das Tool ist wichtig, um betroffenen Regionen eine Risikoeinschätzung zu erleichtern. So können zum Beispiel Bojanowskis geliebte Niederländer:innen damit abschätzen, unter welchen Bedingungen wann welche Teile ihres Landes von Überschwemmung bedroht sind. 

Das Tool ist aber natürlich auch ein wichtiges Mittel um Druck auf die Politik zu machen. Es zeigt eindrucksvoll und konkret, wer sich Sorgen machen muss und Spoiler: Es sind viele Millionen Menschen allein in den Küstenmetropolen. Das passt WELT und BILD natürlich gar nicht. Schließlich denkt bei so einem Tool niemand an die Interessen von armen fossilen Investoren wie KKR, denen bis vor kurzem Teile des Axel-Springer-Verlags gehörten!

Auch Deutschland lernte Sturmflut-Gefahr auf die schmerzhafte Art

Für alle anderen Menschen, also diejenigen, die weder von Klima- und Umweltzerstörung profitieren, noch Klimapolitik blockieren wollen, um ihr Buch zu verkaufen, ist es aber sehr relevant, dass die Politik auf Alarmsignale aus der Wissenschaft hört. 

Übrigens: Auch in Deutschland gab es eine ähnliche Sturmflut wie 1953 in den Niederlanden. Es handelt sich um die Sturmflut von 1962. Auch hier kam der Sturm über Nacht, allein in Hamburg starben über 300 Menschen, Tausende wurden obdachlos. Grund dafür war aber nicht allein die Gewalt der Natur. Die Sturmflut offenbarte auch massive Defizite im Küstenschutz, mit einer solchen Zerstörungskraft hatte niemand gerechnet. 

Doch man lernte aus der Sturmflut und es war gerade der politische Druck, der zu einer Verbesserung der Vorwarnsysteme (ist eigentlich auch das “Panikmache”?) und Ausbesserung sowie Erhöhung der Deiche führte, sodass 1976 eine erneute Sturmflut mit noch höheren Pegelständen zumindest in Hamburg kein einziges Todesopfer mehr forderte. Und das, obwohl bei St. Pauli der höchste jemals gemessene Pegel notiert wurde. 

Sicherlich stand bei den Deicharbeiten in den Niederlanden der 50er Jahre auch irgendwo ein Herr B. daneben und meckerte die Wissenschaftler:innen voll, die, basierend auf statistischen Modellen („Panikmache“), die Deiche erhöhten. Und bestimmt stand dessen Hamburger Cousin später an der Deichbaustelle in Finkenwerder und murmelte etwas von “unnötiger Steuergeldverschwendung”, als die Deiche dort ausgebaut wurde und noch ein Meter Puffer für ungewöhnlich hohe Wellen aufgeschlagen wurde. Doch das waren dann verwirrte Eigenbrötler, die Gesellschaft hat nicht auf sie, sondern auf die Wissenschaft gehört. Und damit Hamburg 1976 und die Niederlande wohl unzählige Male vor der nächsten Katastrophe geschützt.

Auch dank Klimawissenschaft: Sturmflut-Schutz heute ohne tausende Tote möglich

Der Unterschied ist heute: Diese Eigenbrötler haben eine Plattform, die größte Plattform der deutschen Medienlandschaft sogar. Die Wissenschaft mahnt weiterhin mit ihren Modellen, dass wir nicht gut genug vorbereitet sind. Doch anders als in den Niederlanden in den 1950er Jahren, als unumstritten war, dass die Modelle Grundlage des Ausbaus sein würden, werden diese heute reichweitenstark als “Panikmache” abgetan. Dabei ist es ein Beleg für den wissenschaftlichen Fortschritt, dass wir heute schon das Wissen haben, mit dem wir künftige Katastrophen verhindern können. Ohne dass sie erst eintreffen müssen.

Es kann sein, dass sich die öffentliche Meinung erst nach der nächsten vermeidbaren Katastrophe ändert. Doch das würde wieder Menschenleben und weitreichende Zerstörung kosten. Ein bitterer Preis, den wir vermeiden könnten, wenn wir statt auf WELT und BILD tatsächlich wieder auf die Klimaforschung hören, auch wenn deren Prognosen uns vielleicht Angst machen. Sonst müssen wir dem bitteren Lied der Niederlande von 1953 und der Hamburger Sturmflut von 1962 noch viele weitere Strophen hinzufügen. Denn Leute wie Bojanowski lernen offenbar nur aus der Katastrophe.

Übrigens: Selbst die Delta-Werke, das Vorzeigekind der Klimaanpassung, sind “nur” für einen Meeresspiegelanstieg von 40 cm vorgesehen. Manche Expert:innen rechnen bis Ende des 21. Jahrhundert mit bis zu 2 Metern. Die Niederlande müssen sich also entscheiden, ob sie das als “Panikmache” abtun, bis die nächste Hollandsturmflut kommt. Oder auf die Wissenschaft hören und sich gerade wegen der “Panikmache” daran anpassen. 

Artikelbild: gemeinfrei

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#bojanowski #durch #sturmfluten

Dirk Bachhausendirk@www.bachhausen.de
2025-07-30

Zahlen, die einen extremen Anstieg von Gewalttaten durch Zuwanderer zeigen sollen, sind falsch

Dieser Artikel stammt von CORRECTIV.Faktencheck / Zur Quelle wechseln

Hinweis: In diesem Beitrag geht es unter anderem um Fallzahlen zu sexualisierter Gewalt. Es werden keine konkreten Fälle besprochen oder Details genannt.

Schwere Gewalttaten wie Mord, Vergewaltigung und Körperverletzung seien seit 2014 extrem gestiegen, behaupten Nutzerinnen und Nutzer in Sozialen Netzwerken immer wieder. 2018 hätten sich die Zahlen in Deutschland, im Vergleich zu 2014, um das vier- bis siebenfache erhöht. 2023 seien die Straftaten, ebenfalls im Vergleich zu 2014, sogar um bis zu 7.000 Prozent gestiegen. Das würde bedeuten: Auf eine Körperverletzung im Jahr 2014 kämen 2023 knapp 70 Körperverletzungen.

Diese Behauptung verbreitet sich besonders mithilfe eines Bildes auf Facebook, Instagram, Tiktok und auf der Plattform X. Angeblich stammen die Zahlen aus der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamts. Das Bild teilten unter anderem Unterstützer der AfD, einzelne AfD-Kreisverbände und der Berliner AfD-Landtagsabgeordnete Harald Laatsch. Auf Nachfrage bei einigen Verbreitern erhielten wir keine Antwort. Lediglich der AfD-Kreisverband Darmstadt-Dieburg schrieb uns, dass der Beitrag „ohne ausreichende Prüfung“ veröffentlicht und inzwischen gelöscht wurde.

Diese Zahlen sind aus den Bundeslagebildern des Bundeskriminalamts (BKA) falsch entnommen (Quelle: X; Screenshot: CORRECTIV.Faktencheck)

Mehrere Dutzend Leserinnen und Leser baten uns per Whatsapp, die Zahlen zu prüfen. Unsere Recherche zeigt: Die Angaben auf dem Bild sollen Straftaten mit mindestens einem zugewanderten Tatverdächtigen widerspiegeln, doch die meisten Zahlen sind falsch oder erfunden. Außerdem sollte man wissen, dass die meisten Fälle aus der PKS strafrechtlich nicht weiterverfolgt werden, weil es sich eben um Verdachtsfälle handelt.

Falsche Zahlen sollen Stimmung gegen Geflüchtete machen 

Einzelne Kommentare unter den Beiträgen lassen erahnen, welches Narrativ hinter der Behauptung steckt. Den Verbreitern geht es wohl nicht allein um den angeblich starken Anstieg der Gewalttaten, sondern darum, dass Zuwanderer dafür verantwortlich sein sollen, die im Zuge der sogenannten „Flüchtlingskrise“ nach Deutschland gekommen sind.

So schreibt der AfD-Kreisverband Offenbach-Land: „Zur Erinnerung, verantwortlich dafür sind Angela Merkel mit ihrer CDU, Die Grünen und die SPD.“ In einem Facebook-Beitrag fordert jemand: „Remigration aller Auffälligen sofort.“ In einem Tiktok-Beitrag heißt es: „Schaut selber, wie die Straftaten gestiegen sind, seit wir diese Goldstücke im Land haben!“ Begriffe wie „Goldstück“ und „Remigration“ haben sich vor Jahren in der rechten Szene etabliert, um Geflüchtete oder Menschen mit Migrationshintergrund herabzusetzen.

Einen Teil der angeblichen PKS-Zahlen hat CORRECTIV.Faktencheck schon 2019 geprüft: Damals kursierte ein Bild, das sehr ähnliche Zahlen für 2014 und 2018 zeigen sollte. Schon diese Darstellung war wegen falscher Bezeichnungen der Straftaten irreführend und die Daten grundsätzlich nicht vergleichbar.

Die Falschbehauptung über angeblich massiv gestiegene Gewalttaten seit 2014 in Deutschland (rechts) verbreitete sich schon 2019 (links) in ähnlicher Form (Quelle: Facebook; Screenshot und Collage: CORRECTIV.Faktencheck)

Zahlen beziehen sich auf tatverdächtige „Zugewanderte“ – Personengruppe inzwischen anders definiert als 2014

Bereits 2019 war klar: Die PKS-Zahlen beziehen sich nicht auf verurteilte Straftäter, sondern auf Tatverdächtige. Sie spiegeln damit die Tätigkeit der Polizei wider, „also gegen wen die Polizei Ermittlungen aufgenommen hat“, sagte gegenüber dem Mediendienst Migration Gina Rosing Wollinger, Professorin für Kriminologie und Soziologie an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW. Der vermeintliche Anstieg der Fallzahlen sagt also nichts Eindeutiges darüber aus, ob es auch wirklich mehr Straftaten gab.

Die Daten von 2014 und 2018 stehen zwar im Bundeslagebild des Bundeskriminalamtes (Download, PDF), einem Übersichtspapier mit ausgewählten Zahlen aus der PKS, können aber nicht sinnvoll miteinander verglichen werden. Das BKA erklärte im Bundeslagebild 2017 selbst (Download, PDF), dass die Definition von Zugewanderten verändert wurde, sodass die Statistik für das Jahr 2017 eine deutlich größere Personengruppe betrachte.

Seit 2017 fallen auch Asylsuchende mit positiv abgeschlossenen Verfahren unter die „Zuwanderer“ – zuvor waren sie in einer anderen Kategorie aufgeführt.

Die Zahlen aus 2018 sind mit den Zahlen aus 2014 nicht vergleichbar, weil sich die Definition von tatverdächtigen Zugewanderten in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) geändert hat (Quelle: Bundeskriminalamt; Screenshot: CORRECTIV.Faktencheck)

Zum Verständnis: Fallen mehr Menschen in die Statistik, steigt laut Fachleuten in der Regel auch die Anzahl der Vergehen. Es ist also wichtig, den Kontext solcher Zahlen zu berücksichtigen.

Zahlen sind aus Bundeslagebildern größtenteils falsch entnommen

Darüber hinaus sind die Zahlen nicht korrekt den Kategorien zugeordnet, weder im Bild von 2019 noch im aktuellen. Dadurch sehen die Zahlen höher aus, als sie es in der Realität sind. Der Straftatbestand „Vollendeter Mord und Totschlag“ ist eigentlich eine Unterkategorie der „Straftaten gegen das Leben“.

Das heißt für das Jahr 2018: Die angeblich 430 Tatverdächtigen mit Straftatbestand „Vollendeter Mord und Totschlag“ sind in Realität 430 Personen, die verdächtigt wurden, „Straftaten gegen das Leben“ begangen zu haben. Darunter fallen beispielsweise auch Schwangerschaftsabbrüche und fahrlässige Tötung. In Realität beläuft sich die Zahl der Tatverdächtigen für Mord und Totschlag auf 405 Personen.

Auch beim Straftatbestand „Körperverletzung“ wird dieser Trick angewandt: Die Zahlen für 2014 und 2018 beziehen sich auf „Rohheitsdelikte und Straftaten gegen die persönliche Freiheit“, also die Oberkategorie, unter die neben Körperverletzung zum Beispiel auch Fälle von Bedrohung und Nötigung fallen. Statt angeblich rund 73.000 Tatverdächtigen in 2018, wurden in der Realität etwa 54.500 Personen der Körperverletzung beschuldigt.

Die Zahl von 6.046 „sexuellen Übergriffen“ aus der Behauptung, findet sich auch so im Bundeslagebild, allerdings heißt die Kategorie dort „Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung“. Auch hier ist ein Vergleich zwischen 2014 und 2018 aber nicht sinnvoll, denn seit der Strafrechtsreform 2016 fallen mehr Straftaten in diese Kategorie. Im Bundeslagebild 2018 steht ein entsprechender Hinweis auf der gleichen Seite wie die Zahlen.

Zahlen für 2023 sind erfunden, Bundeslagebild weist niedrigere Zahlen aus

Während also die Zahlen für 2014 und 2018 größtenteils falsch aus dem Bundeslagebild des BKA entnommen wurden, gibt es für die Zahlen aus 2023 keine Belege. Sie tauchen nicht im Bundeslagebild beziehungsweise in der Polizeilichen Kriminalstatistik auf. Mit anderen Worten: Die Zahlen sind erfunden und viel zu hoch.

Wie die tatsächlichen Zahlen in den richtigen Kategorien aussehen, zeigt diese Grafik:

Das heißt, im Jahr 2023 gab es – im Vergleich zu 2018 – sogar einen Rückgang der Straftaten gegen das Leben, an denen mindestens ein „zugewanderter Tatverdächtiger“ beteiligt gewesen sein soll. Ansonsten ist es zwar richtig, dass die Anzahl solcher Straftaten gestiegen sind, doch nicht in dem Ausmaß wie behauptet.

Zahl der Straftaten mit zugewanderten Tatverdächtigen sind – gemessen an allen Straftaten – gering

Für die hier betrachteten Delikte gilt: Der Anteil der Fälle, bei denen Zugewanderte verdächtigt wurden, liegt bei nur etwa 4 bis 14 Prozent. Das bedeutet, in den Jahren 2014, 2018 und 2023 gab es stets deutlich mehr Taten, bei denen kein Zugewanderter tatverdächtig war.

Weil pro Fall jedoch mehrere Personen tatverdächtig sein können, ist diese Betrachtung nur bedingt aussagekräftig. Mit Blick auf die PKS und die Zahl der Tatverdächtigen zeigt sich: Für die hier besprochenen Verbrechen in allen drei Jahren waren die Tatverdächtigen mehrheitlich Deutsche, also Personen mit deutscher Staatsbürgerschaft.

Die Quote der nichtdeutschen Tatverdächtigen, worunter Zugewanderte, aber auch alle anderen Personen ohne deutschen Pass fallen, liegt im Jahr 2023 bei den „Straftaten gegen das Leben“ bei 38 und bei „Rohheitsdelikten“ bei etwa 37 Prozent. Nichtdeutsche machen unter den Verdächtigen für „Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung“ etwa 28 Prozent aus.

Nichtdeutsche sind für das BKA Zugewanderte oder Ausländer, aber auch Touristen und Grenzpendler. Die konkreten Definitionen des BKA nennen wir im Folgenden:

PKS kann nichts über tatsächliche Täter aussagen, nur über Tatverdächtige 

An der PKS und ihrer Interpretation gibt es immer wieder Kritik.

Martin Rettenberger, Direktor der Kriminologischen Zentralstelle, sagt dazu uns gegenüber: „Aus meiner Sicht ist die PKS keine geeignete Grundlage, um einen Zusammenhang zwischen Migration/Flucht und Kriminalitätsgeschehen zu überprüfen.“ Die PKS sei eine „wichtige statistische Quelle“, für Aussagen über einen kausalen Zusammenhang sei sie aber nicht geeignet.

Auch Dietrich Oberwittler, Gruppenleiter am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht, sagt: „Die PKS darf nicht als reales Abbild der Wirklichkeit gesehen werden“. Aber auch: „Die PKS ist grundsätzlich eine wichtige Informationsquelle zur Kriminalitätslage.“ Seiner Meinung nach gebe es durchaus verfälschende Aspekte, wie höhere Anzeigebereitschaft, die unter anderem zu einer Überrepräsentation von Personen mit Migrationshintergrund in der Statistik führe.

Beide Experten weisen darauf hin, dass die Gewaltkriminalität langfristig nicht etwa steigt, sondern zurückgeht. Beide Experten sprechen hierbei übergreifend von „westlichen“ oder „entwickelten“ Gesellschaften, nicht nur von Deutschland. Sexuelle Gewalt etwa steige in den letzten Jahren in der Statistik vor allem durch gesetzliche Ausweitungen der Strafbarkeit und „die deutlich gestiegene Sensibilität […] von jungen Frauen“, so Oberwittler.

Desinformation zu Kriminalität ist ein bekanntes Narrativ gegen Geflüchtete

Die Polizeiliche Kriminalstatistik wird immer wieder für Desinformation gegen Geflüchtete herangezogen. Wenn überhaupt echte Zahlen zitiert werden, dann häufig aus dem Kontext gerissen oder ohne notwendige Einordnung. Im August 2024 behauptete beispielsweise der österreichische Sender Auf1, Messerattacken von migrantischen Personen hätten „Hochkonjunktur“. Wie wir in einem Faktencheck dazu erklärten, ist der Fall der Gleiche: Die von Auf1 genannten Zahlen stammen teilweise aus der PKS, sind jedoch nicht miteinander vergleichbar. Wie ein Sprecher des BKA erklärte: Messerkriminalität wird erst seit Anfang 2024 flächendeckend einheitlich erfasst.

Auch ohne Bezug zur PKS wird Geflüchteten in Deutschland häufig besonders kriminelles Verhalten unterstellt. So sprach beispielsweise Bundeskanzler Friedrich Merz vor der Bundestagswahl 2025 von „täglichen Gruppenvergewaltigungen“ von Asylbewerbern in Deutschland. Wir haben die Behauptung überprüft und fanden dafür keine Belege.

Fazit: Die in der Behauptung aufgeführten Zahlen beziehen sich auf „zugewanderte“ Tatverdächtige. Die meisten Zahlen stammen aus den Bundeslagebildern des BKA, die auf Daten der PKS beruhen. Andere Zahlen sind jedoch erfunden. Korrekte Zahlen wurden größtenteils falsch den Kategorien zugeordnet. Das Bild, das dadurch gezeichnet wird, ist falsch. Die Zahl der Straftaten mit „zugewanderten“ Tatverdächtigen in den Kategorien Straftaten gegen das Leben, gegen die sexuelle Selbstbestimmung und Rohheitsdelikte sind von 2014, zu 2018, zu 2023 zwar gestiegen, jedoch in viel geringerem Ausmaß und aufgrund veränderter Definitionen nicht vergleichbar.

Redigatur: Kimberly Nicolaus, Sarah Thust

Die wichtigsten, öffentlichen Quellen für diesen Faktencheck:

  • Polizeiliche Kriminalstatistik 2023, Bundeskriminalamt: Link (archiviert)
  • Bundeslagebild Kriminalität im Kontext von Zuwanderung 2023: Link (archiviert)
  • Bundeslagebild Kriminalität im Kontext von Zuwanderung 2018: Link (archiviert)
  • Statistik „Bevölkerung nach Nationalität und Geschlecht 1970 bis 2023 in Deutschland“, Statistisches Bundesamt, 14. Juni 2024: Link (archiviert)

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Author: Sara Pichireddu

#anstieg #durch #einen #extremen #gewalttaten #zahlen #zuwanderer

Dirk Bachhausendirk@www.bachhausen.de
2025-07-29

(Schlager.de) Atemlos durch die Pride: Wie wichtig ist Helene Fischers Musik für den CSD?

Ohne die Musik von Helene Fischer geht beim CSD nichts mehr. Ob “Atemlos” oder “Nur mit dir” – Doch warum ist das so?

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#atemlos #durch #fischers #helene #pride #schlager #wichtig

Dirk Bachhausendirk@www.bachhausen.de
2025-07-27

(BuzzFeed) Mutiger Schritt: Kandidatin outet sich durch “Princess Charming”-Teilnahme

“Princess Charming”-Kandidatin Caro nimmt an der queeren Datingshow teil – obwohl sie vor ihrer Familie bislang noch nicht geoutet ist.

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#buzzfeed #durch #kandidatin #mutiger #outet #princess #schritt

Dirk Bachhausendirk@www.bachhausen.de
2025-07-25

(watson) Queer durch die Jahrzehnte: Was die Generationen voneinander lernen können

Wie sah ein Coming-out in den 70ern aus? Welche Schwierigkeiten haben junge queere Menschen heutzutage? Darüber hat watson mit zwei queeren Personen gesprochen.

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#durch #generationen #jahrzehnte #lernen #queer #voneinander #watson

Dirk Bachhausendirk@www.bachhausen.de
2025-07-22

Nacktbehandlungen durch Spielerberater? Staatsanwaltschaft sucht Betroffene

Dieser Artikel stammt von CORRECTIV.Faktencheck / Zur Quelle wechseln

Ende März teilt Matthias* einen CORRECTIV-Artikel im Familienchat mit seinen Eltern auf Whatsapp: Der einflussreiche Spielerberater N. soll in über hundert Fällen minderjährige Fußballer im Intimbereich berührt haben. N. wies die Anschuldigungen im März zurück. Die Unschuldsvermutung gilt.

Die Mutter von Matthias, der lieber anonym bleiben will, fragt im Chat: „Ist N. gemeint?“. Matthias antwortet kurz mit „ja“. Beim Abendessen spricht er erstmals mit der Familie über das, was er erlebt haben will.

Die Vorwürfe gegen den Spielerberater N. sind offenbar umfangreicher als bislang bekannt: Nach der Veröffentlichung am 26. März meldeten sich sechs weitere Fußballer bei CORRECTIV. Auch sie schildern, wie N. sie unter dem Vorwand einer sportmedizinischen Behandlung nackt behandelt und berührt habe. Die meisten geben an, dass sie zum Zeitpunkt der Berührungen noch minderjährig gewesen seien.

N. äußert sich erneut. Er verweigert zwar ein zitierfähiges Gespräch, antwortet aber schriftlich auf einen neuen Fragenkatalog von CORRECTIV. „Ich habe zu keinem Zeitpunkt jemals Spieler gezielt grenzverletzend intim oder gar mit irgendeiner sexuellen Intention berührt“, schreibt N. Er habe niemals unter „medizinischem Vorwand“ oder „machtmißbräuchlich“ gehandelt. „Sämtliche Angebote entstanden aus konkreten Bedarfen von Spielern und waren niemals Selbstzweck.“

Ein Spieler spricht von kostenlosen Fußballschuhen und körperlichen Untersuchungen

Was alle Fußballer eint, die ihre Erfahrungen mit N. gegenüber CORRECTIV teilen: Sie träumten vom Profifußball, als N. zwischen 2005 und 2018 ihr Berater wurde. Die meisten spielen heute noch im Amateurfußball, wenige schafften es in den Profifußball.

Matthias ist einer der betroffenen Spieler. Am Abend, als er mit seiner Familie zum ersten Mal über das Erlebte spricht, sitzen sie in einem Restaurant. Sie sprechen noch verhalten, da sie oft in diesem Lokal sind und Bekannte dort ein und aus gehen.

Mitte der 2000er Jahre begann der Spielerberater N., ihn zu betreuen. Matthias erinnert sich an Vorteile, die N. ihm verschaffte: neue Fußballschuhe, schnelle Arzttermine und Unterstützung bei privaten Problemen.

Gleichzeitig berichtet er von unangenehmen Erlebnissen. Regelmäßig habe er leicht bekleidet Übungen bei N. durchgeführt, oft Krafttrainings. Immer wieder sei es zudem zu körperlichen Untersuchungen gekommen, bei denen er nackt gewesen sei.

Ehemaliger Spielerberater äußert sich: Es haben kein Abhängigkeitsverhältnis bestanden

Über acht Jahre sei es zu solchen Nacktbehandlungen gekommen. Matthias erinnert sich, dass N. ihn schon im jungen Alter, deutlich unter 18 Jahren, im Intimbereich berührte. Über die Jahre hinweg habe N. ihn hunderte Male im Genitalbereich berührt. Warum hat er sich dagegen nicht gewehrt? „Wer bin ich, dass ich als 15-jähriger Junge dem Berater sage, der hundert Spieler betreut: Halt stopp, das ist falsch“, sagt Matthias heute. „Im Nachhinein bereue ich, dass ich dabei gewesen bin.“

N. bestreitet die Vorwürfe. In seiner schriftlichen Stellungnahme an CORRECTIV äußert er, dass der Begriff „Nacktbehandlungen“ irreführend sei. Die Spieler seien immer teilweise bekleidet oder mit einem ausreichend großen Tuch bedeckt gewesen. 180 mal 70 Zentimeter groß sei das Tuch gewesen. Zudem habe es einen Umkleide-Bereich mit Sichtschutz gegeben. „Ein, wie auch immer geartetes, Abhängigkeitsverhältnis bestand nie“, schreibt N.

Seit der CORRECTIV-Veröffentlichung haben Matthias’ Eltern häufiger mit ihrem Sohn darüber gesprochen. Auch andere Fußballer, die von N. betreut wurden, berichten, dass sie nach dem Artikel erstmals offen mit ihren Eltern über die Behandlungen gesprochen haben. Die Mutter und der Vater von Matthias reflektieren auch zu zweit, ob sie ihren Sohn enger hätten begleiten sollen.

„Natürlich macht man sich Vorwürfe und überlegt, ob man das hätte bemerken müssen“, sagt die Mutter im Juli gegenüber CORRECTIV. Sie seien grundsätzlich nicht so sensibilisiert gewesen zum Thema Missbrauch. Für die Zukunft wünscht sie sich Aufklärung zum konkreten Fall und fordert Vereine auf, Eltern mit Infoblättern über „Go’s und No-Go’s“ in der Zusammenarbeit mit Spielerberatern zu informieren.

Staatsanwaltschaft: „Wir brauchen immer namentlich benannte und aussagebereite Zeugen“

Noch am Abend der Veröffentlichung im März trennte sich die Fußballagentur, bei der N. angestellt war, von ihm. Ein CORRECTIV vorliegender Beschluss bestätigt seine Freistellung an diesem Tag. In derselben Woche nahmen bayerische Ermittlungsbehörden erstmals die Vorwürfe gegen N. unter die Lupe und prüfen seitdem eine mögliche Straftat.

Die Staatsanwaltschaft München 1 sucht Betroffene. Das sagt Oberstaatsanwältin Anne Leiding auf Anfrage von CORRECTIV. „Unsere Ermittlungen dauern an.“ Sie bräuchten immer namentlich benannte und aussagebereite Zeugen oder Geschädigte. „Allein mit anonymen Hinweisen können wir keinen Tatnachweis führen. Uns ist klar, dass das für Zeugen und insbesondere Geschädigte sehr belastend sein kann, aber ohne sie geht es leider nicht.“

Zu den bekannten Vorwürfen sagte die Strafrechtlerin Christina Clemm bereits im März, dass diese Handlungen strafrechtlich „unter den Aspekten der sexuellen Nötigung, der sexuellen Belästigung, der Körperverletzung oder Nötigung relevant sein“ können. Clemm, Anwältin für Familien- und Strafrecht, hat viele Betroffene sexueller Gewalt vertreten.

Sie hat immer wieder erlebt, wie schwer es Betroffenen fällt, eine Anzeige zu erstatten oder als Zeuge vor Gericht auszusagen, etwa aus Angst vor Schmutzkampagnen oder Unterlassungsaufforderungen. Sie betont, wie wichtig es ist, „Betroffene zu stärken, Täterstrategien zu entlarven und denjenigen, die es wagen, öffentlich zu werden und gegebenenfalls Anzeigen zu erstatten, Respekt entgegenzubringen.“

Häufig wenden sich Betroffene eher an Medien, weil diese besser Informanten schützen können. Anders ist es bei Ermittlungsbehörden, die keine absolute Vertraulichkeit garantieren können, weil Aussagen protokolliert und eventuell vor Gericht offengelegt werden müssen.

Hintergrund: Journalistischer Quellenschutz und Aussagen bei strafrechtlichen Ermittlungsbehörden

Wenn Menschen Missstände erfahren, haben sie die Möglichkeit, diese Dritten gegenüber zu äußern. Dabei unterscheidet sich bei Medien und Ermittlungsbehörden grundlegend, was vor einer Kontaktaufnahme beachtet werden sollte.

Warum CORRECTIV keine Quellen an Ermittlungsbehörden übergibt

CORRECTIV schützt Hinweisgeberinnen und Informanten. Wer sich vertrauensvoll an die Redaktion wendet, kann sich sicher sein, dass sein Name nicht preisgegeben wird. Dieser Quellenschutz gilt für jedes Gespräch der Journalistinnen und Journalisten. Deshalb wissen im Fall des Spielerberaters N. die Fußballer nicht, wer mit der Redaktion gesprochen hat, es sei denn, sie informieren sich gegenseitig.

Auch an Ermittlungsbehörden gibt CORRECTIV keine Namen weiter. Dazu können Journalistinnen und Journalisten auch nicht gezwungen werden. Denn Medienschaffende verfügen gegenüber der Justiz über ein Zeugnisverweigerungsrecht. In ganz besonderen Ausnahmen gilt dieses Privileg für Medien nicht, wenn etwa der Verdacht besteht, dass Hinweise zum Verhindern einer besonders schweren Straftat (z. B. Terrorismus) führen können.

Grundsätzlich gilt: Quellen sollten selbst entscheiden, ob sie mit der Polizei oder Staatsanwaltschaft sprechen, ob sie dort aussagen oder rechtliche Schritte gegen eine Beschuldigte einleiten. Sie sind es, die am Ende die Folgen eines möglichen Verfahrens tragen.

Sind Sie betroffen? Oder überlegen Sie, mit einer Ermittlungsbehörde Kontakt aufzunehmen?

Neben spezialisierten Anwältinnen und Anwälten für Sexualstrafrecht können Sie sich an Fachberatungsstellen als Erstanlaufstelle wenden. Davon sind einige auf den Sport ausgerichtet:

Ansprechstelle Safe Sport: 0800 11 222 00 (montags, mittwochs und freitags von 10 Uhr bis 12 Uhr und donnerstags von 15 bis 17 Uhr)

Anlauf gegen Gewalt: ‭0800 90 90 444 (montags, mittwochs und freitags von 9 Uhr bis 13 Uhr, dienstags und donnerstags von 16 Uhr bis 20 Uhr)

Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch: 0800 22 55 530 (montags, mittwochs und freitags von 9 Uhr bis 14 Uhr, dienstags und donnerstags von 15 Uhr bis 20 Uhr)

Kein Täter werden: Hilfestelle für Menschen, die sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen

Wann ermittelt eine Staatsanwaltschaft?

Ein Ermittlungsverfahren beginnt erst, wenn sich ein Anfangsverdacht bestätigt, also die Möglichkeit einer Straftat besteht. Ein solcher Anfangsverdacht kann durch eine schriftliche Dokumentation gegeben sein oder eine Aussage, die Betroffene oder andere Zeugen tätigen. Wer einen solchen Schritt geht, kann dies bei einer Staatsanwaltschaft oder der Polizei tun. In der Regel hilft es, sich dort direkt an Fachpersonen für Sexualdelikte vermitteln zu lassen.

Zu einer Anklage kommt es erst, wenn einer Staatsanwaltschaft so viele Belege vorliegen, dass sie eine überwiegende Wahrscheinlichkeit für eine Verurteilung sieht. Ein Gericht entscheidet dann, ob es zu einem Verfahren kommt.

In den ersten Wochen nach Bekanntwerden der Vorwürfe gegen N. berichteten mehrere nationale Medien, darunter Bild, Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), Welt, Süddeutsche Zeitung und das Fußballmagazin 11Freunde.

N. äußerte sich weder auf Social Media noch proaktiv gegenüber Medien. Er reagierte jedoch auf Anfragen von Journalisten mit einem Gesprächsangebot, solange diese zusagten, aus den Gesprächen mit ihm nicht zu zitieren. Unter anderem rief N. einen FAZ-Journalisten an, der ihn zuvor mit den Vorwürfen zu möglichem Machtmissbrauch und sexualisierten Übergriffen konfrontiert hatte. Am Telefon habe N. sich ausführlich geäußert, aber nur unter der Bedingung, dass seine Aussagen nicht öffentlich verwendet werden dürfen. Über den genauen Inhalt des Gesprächs ist CORRECTIV nichts bekannt.

N. suchte auch bei CORRECTIV den Weg für ein vertrauliches Hintergrundgespräch. Die Redaktion forderte, dass die „groben Themen“ in einem Artikel beschrieben werden können und unabhängig von einem solchen Gespräch zitierfähige Antworten zu den Vorwürfen für das öffentliche Interesse wichtig seien. N. lehnte ein Gespräch in diesem Rahmen ab.

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„Es war ein offenes Geheimnis und jeder wusste es.“

Relevante Fußballmedien wie der Kicker und die Sport Bild berichteten bisher nicht über die Vorwürfe gegen N. Auch prominente Persönlichkeiten aus der Fußballbranche äußerten sich nicht öffentlich. Gleichzeitig waren die Vorwürfe gegen N. in der Branche wochenlang ein Thema, wie Insider gegenüber CORRECTIV bestätigen.

Auch bei CORRECTIV meldeten sich dutzende Menschen, die nicht selbst von N. betreut wurden, aber Beobachtungen, weitere Erfahrungen zu N. oder auch Kritik am Artikel teilen. Darunter waren Berater, Anwälte, Trainer, Ärzte, Pädagogen und weitere Insider aus der Sport- und Fußballbranche.

Einer schrieb: „Es war ein offenes Geheimnis und jeder wusste es.“ Eine andere Person sagt: „Es gab viele Freunde, die von N. beraten wurden und (…) nackt behandelt. Jetzt fragen sie sich im Nachhinein, ob das grenzüberschreitend war.“ Ein weiterer Insider kritisiert Teile der Berichterstattung und betont, dass N. vielen Spielern „sozial und medizinisch“ geholfen habe.

Es bleibt abzuwarten, ob künftig offen diskutiert wird, wie der Kinder- und Jugendschutz in Vereinen und Fußballagenturen verbessert werden kann.

N. selbst will nicht mehr in der Spielerberatung tätig sein. Aktuell befinde er sich in einer beruflichen Auszeit, schreibt er an CORRECTIV. „Ich werde erst nach einem Sabbatjahr für mich entscheiden, in welchem Kontext ich dann beruflich tätig werde.“

__

Mitarbeit:

Redigat: Elena Kolb

Faktencheck: Finn Schöneck

Illustration: Mohamed Anwar

Weitere Informationen:

*Matthias ist ein Pseudonym. Der echte Name ist den Autoren des Artikels bekannt.

CORRECTIV recherchiert gemeinsam mit dem Fußballmagazin 11Freunde und Lokalmedien aus ganz Deutschland langfristig zum Thema Gewalt und Machtmissbrauch im Kinder- und Jugendfußball: Weitere Informationen

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Author: Jonathan Sachse

#betroffene #durch #nacktbehandlungen #spielerberater #staatsanwaltschaft #sucht

Dirk Bachhausendirk@www.bachhausen.de
2025-07-11

(Süddeutsche Zeitung) UN-Behörde befürchtet vier Millionen mehr Aids-Tote durch US-Kürzungen

Die US-Kürzungen von 4,3 Milliarden Dollar bedrohen den globalen Kampf. Unaids warnt vor Millionen zusätzlichen Infektionen und Todesfällen.

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#befurchtet #behorde #durch #kurzungen #millionen #suddeutsche #zeitung

Dirk Bachhausendirk@www.bachhausen.de
2025-06-27

(NDR) CSD vor 45 Jahren: Erste Stonewall-Demo zieht durch Hamburg

Seit Anfang der 1980er-Jahre demonstrieren Schwule und Lesben in Hamburg für Akzeptanz und Toleranz. Am 28. Juni 1980 fand die Stonewall-Demo – der Vorläufer des Christopher Street Day – erstmals in der Hansestadt statt.

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#durch #erste #hamburg #jahren #stonewall #zieht

Dirk Bachhausendirk@www.bachhausen.de
2025-06-15

(taz) “Der Nachwendekindertalk”: Que(e)r durch die Winkelgasse – Pride, Potter, Protest

Chipi hat seinen ersten Leitartikel in der taz geschrieben. Marie macht sich Gedanken, ob man Joanne K. Rowling noch unterstützen sollte.

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#durch #nachwendekindertalk #potter #pride #protest #winkelgasse

Dirk Bachhausendirk@www.bachhausen.de
2025-05-28

Europa an der Frontlinie: Navigieren durch das neue geopolitische Chaos

Dieser Artikel stammt von CORRECTIV.Faktencheck / Zur Quelle wechseln

Denkanstoß

Europa an der Frontlinie: Navigieren durch das neue geopolitische Chaos

Wie weiter im Krieg zwischen Ukraine und Russland? Die schwankende Positionierung von Donald Trump und die stockenden Verhandlungen zeigen: Die internationale Politik ist in einer geopolitischen Sackgasse angekommen. Europa muss sich auf schwierige Szenarien einstellen.

von Viera Zuborova
, Sergey Lukashevsky

28. Mai 2025

Während wir immer wieder über Trumps Rolle und seinen potenziellen Friedensplan für die Ukraine und Russland diskutieren, mussten wir an die Worte von Tymofiy Mylovanov denken: „Wir werden jetzt in Trumps Welt leben müssen. Ich bin sehr skeptisch, dass der Krieg in 24 Stunden enden wird, wie er versprochen hat. Aber wir werden definitiv nicht gelangweilt sein.“

Er hatte recht; wir sind überhaupt nicht gelangweilt. Aber geopolitisch in einer Sackgasse, in der neue Regeln offenbar von Diktatoren gesetzt werden. Europa muss sich auf ungemütliche Szenarien einstellen.

Die Rolle Donald Trumps

Der von Donald Trump zwischendurch vorgeschlagene Friedensplan, von vielen auch „Pro-Putin-Friedensabkommen“ genannt, stellte sich nicht nur gegen internationale Normen. Er belohnte auch Aggressionen und weckte bei vielen die Erinnerungen an München 1938 – Großmächte entscheiden „über uns, aber ohne uns“. Für Europa hätte es eine potenziell destabilisierende Wirkung, weil nicht nur die Ukraine geschwächt würde. Auch Nato-Grenzstaaten wie Finnland wären stärker bedroht.

Hat Trumps Strategie Erfolg? Bislang nicht. Er hat es nicht geschafft, Putin zu echten Verhandlungen zu bewegen. Es drängt sich der Eindruck auf, dass er seinen Gegner nicht verstanden hat. Trumps Vorschlag für einen Deal – so ungerecht er für die Ukraine sein mag – würde Putin zwar erlauben, eroberte Gebiete zu behalten; aber auch seine Grenzen aufzeigen: Vier Fünftel der Ukraine blieben unabhängig. Für Putin wäre das letztlich eine Niederlage. Genau deshalb zögert er, schwankt zwischen Kriegsrhetorik und Gesprächsangeboten – um Stärke zu symbolisieren und Zeit zu gewinnen.

Trump meinte, in Putin eine Art Seelenverwandten zu erkennen. Beide verbindet ihr Glaube an Macht und starke Männer sowie ihre Abneigung gegen die liberalen, regelbasierten Ordnungen. Doch Trump ist Geschäftsmann und Putin KGB-Offizier mit inoffiziellen Verbindungen zur Mafia, die auch die Wirtschaft des Landes durchsetzt. 

Trumps Vorstöße scheitern an Putins langfristigen Zielen 

Die ideologische Begründung, um den staatlichen Expansionsdrang öffentlich zu rechtfertigen, ist die Idee, ein Groß-Russland wiederherzustellen (hallo, Trump).  Putin will niemandes Juniorpartner sein; er möchte ein unabhängiges Machtzentrum. Russland ist im Vergleich jedoch relativ klein: nur rund 143 Millionen Einwohner, zwei Prozent der globalen Wirtschaftsleistung. Und es ist geopolitisch verwundbar – das ist die Kehrseite eines riesigen, aber dünn besiedelten Gebietes. Daher ist Putins Ziel die politische und wirtschaftliche Kontrolle der Ukraine – quasi ein zweites Belarus. 

Trump ist bereit, Putin viel zu geben, aber kein weiteres Gebiet für eine Expansion. Und Putin vertraut keinen langfristigen Versprechen. Russland hat wenig Interesse am US-Markt – der Handel ist im Vergleich zur EU oder China gering. Trumps Energiepolitik („Drill, Baby, drill“) bedeutet direkte Konkurrenz mit Russland.

Europa unter Druck

Die Konfrontationen zwischen Russland und dem Westen laufen nicht unbedingt auf einen Krieg in den nächsten Jahren hinaus. Russland hat viele Mittel – Sabotage, politische Destabilisierung und Manipulation der Energieversorgung (Russland kontrolliert immer noch etwa 20 Prozent der Gas-Einfuhren in die EU). Aber auch eine direkte Aggression – gerade gegen Polen und die baltischen Staaten – ist mittlerweile eine reale Bedrohung. Europa steht vor der Wahl: sich zurückzuziehen oder sich dagegen zu organisieren.

Die russische Wirtschaft ist widerstandsfähig, zeigt aber Zeichen von Erschöpfung. Die Militärausgaben steigen, die Einnahmen und Ölpreise fallen. Putin weiß das. Er glaubt dennoch, das psychologische Kräftemessen mit dem Westen gewinnen zu können: mit Trump, der schnelle Ergebnisse braucht. Mit den EU-Ländern, bei denen sich jeder Schritt in endlose Abstimmungsprozesse verstrickt. Und schließlich mit der Ukraine, die nach mehr als drei Jahren Krieg wirklich erschöpft ist und unter chronischem Ressourcenmangel leidet. 

Wenn der Westen Putin klarmacht, dass er ohne Kampf nichts aus ihm herausholen wird – und daran festhält –, könnte dies der Anfang vom Ende seines Regimes bedeuten.

Welche Szenarien könnte Europa erwarten? Für uns, nach aktuellem Kenntnisstand, sehen wir mindestens drei:

  1. Ein (fragiles) Abkommen: Ein Abkommen nach Trumps Vorschlag würde Russlands Einfluss vertiefen und die Ukraine weiter schwächen. Putin plant eine Sommeroffensive, setzt auf militärische Überlegenheit und provoziert den Westen. In diesem Szenario bleibt der Konflikt in der Ukraine eingefroren, doch eine echte Lösung ist nicht in Sicht. Europa muss auf verstärkte Verteidigung und höhere Militärausgaben setzen, um auf mögliche neue Angriffe vorbereitet zu sein. Gleichzeitig werden friedliche Gespräche (wie ein „Peace Talk“) immer wichtiger, um einen dauerhaften Frieden zu erreichen.
  2. Der Krieg geht unvermittelt weiter: Ohne Vereinbarungen drohen die Feindseligkeiten weiter zu eskalieren. Russland könnte an den Nato-Außengrenzen verstärkt auf Desinformation, Sabotage und nicht-militärische Angriffe setzen. Das Risiko einer nuklearen Eskalation steigt – ebenso der Druck auf die EU, die Verteidigungsausgaben in die Höhe zu schrauben. Zudem könnten innerhalb der EU die politischen Spaltungen zunehmen – mit Blick etwa auf Ungarn und die Slowakei. Die Ukraine bräuchte noch mehr Unterstützung. Ob sie genügend erhält, um gegen Russland zu bestehen, das seinen Krieg noch ein bis zwei Jahre fortsetzen könnte? Fraglich.
  3. Rückzug der USA als Verhandler und Unterstützer: Offenbar betrachtet Trump den Krieg als einen territorialen Streit von begrenzter Bedeutung. Ein Rückzug der USA aus dem Geschehen wäre für Putin das beste Szenario – für Europa hingegen das schlechteste. Statt die gesamte Ukraine zu erobern, könnte Putin eine Strategie wie in Georgien verfolgen: einzelne Gebiete abspalten und langfristig destabilisieren. Russland könnte gezielt Druck auf EU-Staaten ausüben und so Nato und EU schwächen.

Es ist unwahrscheinlich, dass ein einzelnes Szenario genau so zur Realität wird – die Wirklichkeit ist komplex und unvorhersehbarer. Doch sie schärfen den Blick, dass Europa vor großen strategischen Herausforderungen steht. Die Zeit, um adäquate Antworten darauf zu formulieren, schwindet rapide.

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Author: Viera Zuborova

#chaos #durch #europa #frontlinie #geopolitische #navigieren

Dirk Bachhausendirk@www.bachhausen.de
2025-05-19

(Rheinische Post) Neue Rundgänge durch Düsseldorf: Queere Stadtführung durch die Altstadt

Mit “RegenbogenMeilen” sind zwei neue Stadtführungen überschrieben. Auf Rundgängen durch die Altstadt und das Bahnhofsviertel lernen die Teilnehmer Düsseldorfs queere Stadtgeschichte kennen.

Direktlink

#durch #dusseldorf #queere #rheinische #rundgange #stadtfuhrung

Dirk Bachhausendirk@www.bachhausen.de
2025-05-17

(bpb.de) Die Entdemokratisierung gesellschaftlicher Verhältnisse durch autoritäre Geschlechterpolitiken

Die autoritäre Rechte lehnt die offen gelebte geschlechtliche und sexuelle Vielfalt weitgehend ab. Das ist eine große Gefahr für freiheitlich-demokratische Gesellschaften und Demokratien.

Direktlink

#autoritare #durch #entdemokratisierung #geschlechterpolitiken #gesellschaftlicher #verhaltnisse

Dirk Bachhausendirk@www.bachhausen.de
2025-05-09

Gute Nachrichten: Weniger Sterbefälle durch Schlaganfälle in NRW – Köln mit niedrigster Rate

Report-K

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#durch #nachrichten #niedrigster #schlaganfalle #sterbefalle #weniger

2025-05-07

Jeder hat schon mal etwas von Bildverschneidung gehört oder gesehen, nicht wahr?
Also SOBALD ein Raum ein Fenster hat, kann man in ihn hinein sehen und da Satelliten WEIT entfernt sind, kann auch jedes Staubkorn in Eurem Raum...
Nicht so meine alte, fensterlose Badzelle, dachte ich!

Können neue US-#Spionagesatelliten #durch #Wände #sehen? - Panorama - FOCUS online

m.focus.de/panorama/diese-himm

Dirk Bachhausendirk@www.bachhausen.de
2025-04-16

evangelisch.de: Ein queerer Ritt durch die Karwoche

Es ist die Woche “davor”. Vor dem, was sich zwischen Karfreitag und Ostern entfalten wird. Hier steht die Einladung, einen neuen Blick auf die Karwoche zu werfen. Es gibt einiges zu erspüren und zu entdecken, auch jenseits altbekannter Pfade.

Direktlink

#durch #evangelisch #karwoche #queerer

Dirk Bachhausendirk@www.bachhausen.de
2025-04-15

Fahrradverkehr: Radpendlerroute soll durch Nippes und Chorweiler führen

In diesem Abschnitt wird die Route künftig auch den geplanten neuen Stadtteil Kreuzfeld anbinden, die exakte Ausgestaltung des Abschnitts soll daher im Rahmen dessen Planung festgelegt werden. Anschließend führt die Route zum Worringer Abschnitt der Neusser Landstraße, die zurzeit saniert und umgebaut wird – der Radverkehr soll dabei entsprechend berücksichtigt werden.

Die Bezirksvertretung Chorweiler verabschiedete die Vorlage ohne Änderungen. Die Bezirksvertretung Nippes hingegen ergänzte einen Änderungsantrag der Grünen, der die Berücksichtigung von drei möglichen Varianten über die Kempener Straße, Merheimer Straße und Geldernstraße für den ersten Routenabschnitt fordert.

#chorweiler #durch #fahrradverkehr #fuhren #nippes #radpendlerroute

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