Köln: Solidarität mit dem Warnstreik an der Uniklinik
Erneut wurde im aktuellen #Arbeitskampf im Öffentlichen Dienst (TV-L) das #Universitätsklinikum bestreikt. Die reformistische Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di hat am 03.02. zur #Arbeitsniederlegung aufgerufen, unterstützt vom Beamtenbund.
Der #Warnstreik soll der Forderung nach einer Lohnerhöhung von 7%, mindestens jedoch 300 Euro, wirtschaftlichen Druck verleihen. Die in Sozialpartner*schaft geübten Verhandlungsführer*innen wollen stellvertretend für die bundesweit 2,5 Millionen Landesbeschäftigten einen neuen #Tarifvertrag aushandeln.
Dass die bezahlten Funktionär*innen in der Gewerkschaftszentrale nicht die gleichen Nöte und Sorgen haben, wie das von #Leistungsverdichtung, #Pflegenotstand, #Niedriglohn und #Arbeitsplatzabbau geplagte Personal vor Ort, ist bekannt.
So manch mühsam aufgebaute Streikwelle, wie das eindrucksvolle Beispiel der #Krankenhausbewegung, wurde bereits durch Beschlüsse von oben ausgebremst und mit Kleingkeiten auf dem Papier abgespeist.
Daher gilt es, solidarische Kritik an autoritären Strukturen und reformorientierten Programmen zu verbinden mit praktischer Unterstützung für die Streikenden.
Ein Angriff auf Eine*n ist ein Angriff auf Alle!
#Solidarität im #Arbeitskampf!
ASN Köln (Fachbereich #Gesundheit)




