#DavidEllison

CharlieTv Geek :verified:charlietvgeek@mast.lat
2026-02-11

#BreakingNews

La junta directiva de #WarnerBrosDiscovery revisará la última oferta de adquisición hostil de #ParamountSkydance, que incluye algunos nuevos compromisos financieros, antes de aceptar o rechazar oficialmente la oferta rival a su acuerdo con #Netflix.
Warner Bros. Discovery confirmó el martes que recibió la oferta pública de adquisición no solicitada y modificada de Paramount Skydance de #DavidEllison para adquirir todas las acciones en circulación de las acciones ordinarias de WBD.

2026-02-08

France Revamps Tax Rebate to Woo Big-Budget Hollywood Shoots, Expands Eligibility to Actors’ Salaries

fed.brid.gy/r/https://variety.

2026-02-08
2026-02-07

Macht

Ein Appell an den Genossen Klingbeil? – Und wo die MedienMacht herkommt und heute sitzt

Der von mir sehr, sehr geschätzte Genosse Mützenich setzte sich soeben mit dem Begriff der Macht auseinander, wie ihn möglichweise der Bundeskanzler versteht, und wie ihn sinnvollerweise Demokrat*inn*en in Deutschland und der EU verstehen sollten. In meinen Augen tut er das – mal wieder – sehr instruktiv:

Rolf Mützenich/IPG-Journal: Rückkehr der Machtpolitik – Sozialdemokratische Außenpolitik darf sich nicht auf militärische Stärke verengen – Macht entsteht auch durch Regeln, Institutionen und Kooperation.”

Um es für verbohrte “Marktwirtschaftler*innen” verständlich zu machen: der Autor beschreibt eine speerangelweite Lücke auf dem Weltmarkt, die die Despoten und Autokraten dieser Welt der*dem zu Füssen legen, die*der weiss damit umzugehen und sie mit politischem Inhalt (und Diplomatie!) zu füllen. Wer beherrscht dieses Handwerk heute noch? Lars Klingbeil? Bärbel Bas? Ich weisses nicht. Und wünsche Rolf Mützenich viel Erfolg bei der Suche.

Kompakte Geschichte der MedienMacht

Ich rätsele schon länger, wer sich hinter der Autorenbezeichnung “Danny Patrick Rose” verbirgt. Schreiben kann er (wenn er ein Mann ist). Wenn er eine Frau ist, ist es mir auch recht. Eva C. Schweitzer wird es ja wohl nicht sein, oder? Seiner Fantasie-Biografie glaube ich jedenfalls nur in Teilen.

Danny Patrick Rose/overton: Die Ellisons und die amerikanischen Medien – Von einem 16-jährigen jüdischen Einwanderer auf Ellis Island bis zum milliardenschweren Medienmogul David Ellison – einem Mann mit direktem Draht ins Weiße Haus.”

Ein kleines aber relevantes Detail fehlt bei ihm, wahrscheinlich weil er sich wie so viele “nicht für Fussball interessiert”. Der Paramount-Konzern des trumpfreundlichen Ellison-Clans hat sich für die nächsten vier Jahre die wertvollsten TV-Rechte des Profifussballs (der Herren) bei der Uefa-Mafia gesichert: die Champions League. Damit sind sie ein Elefant auf dem europäischen Medienmarkt. Niemand wird sich trauen, den zu jagen.

Oder doch? Bitte melden, bitte aus der Deckung kommen und sich zeigen. Gegen diese Gangster hilft nur harter Widerstand. “WM-Boykott” ist dagegen wie Kinderzimmer.

2026-02-05

Paramount’s David Ellison Vows Anti-Monopoly Approach in Warner Bros. Discovery Bid, Pledges 30 Films Annually In Open Letter to British Creative Community

fed.brid.gy/r/https://variety.

2026-02-05
Deadlinedeadline
2026-02-05

Paramount CEO David Ellison Takes Dig At “Monopolistic” Netflix In Open Letter To UK Creatives About Warner Deal

deadline.com/2026/02/paramount

The Hollywood Reporterhollywoodreporter
2026-02-05
Deadlinedeadline
2026-02-02

Project Netflix: MAGA’s Plan To Sandbag Warner Bros Deal; Streamer Called “Biggest Political & Ideology Messaging Machine In Human History”

deadline.com/2026/02/netflix-w

Democracy Matters :verified:DemocracyMattersALot@mstdn.social
2026-01-29

Hey! It's almost "Soma Friday" at CBS. Getting ready to have all thought and anxiety drift away!

en.wikipedia.org/wiki/Soma_(Br

#CBS #BariWeiss #TonyDokoupil #DavidEllison #LarryEllison #ShariRedstone #Paramount #BoycottCBS #USPol

2026-01-29

Die Uefa hat er schon

Die Eiertänze werden immer peinlicher: Darum wird es keinen WM-Boykott geben

Wenn es nicht so ernst wäre, müssten wir sie auslachen. Ja, vielleicht tun wirs trotzdem. Deutschlands Fussballoligarchen und ihre eingebetteten Medien versuchen sich aus dem Schwitzkasten “WM-Boykott-Diskussion” herauszuwinden. Und was da zu sehen ist, sieht nicht gut aus. Ich bin der Letzte, der in dieser Frage Fatalismus verbreiten will. Aber materialistischen Realismus.

Gestern absolvierte die Champions League der Uefa ihren letzten Spieltag in ihrer Liga-Phase. Bis zur WM folgen nun nur noch KO-Spielrunden. Die Aufregung wird von den eingebetteten Medien hochgejazzt, denn sie haben nicht wenige Milliarden dafür gezahlt. Damit ist nächste Saison Schluss. Denn dann übernehmen die Trump-Buddys aus dem Ellison-Clan den Laden. Diese verlinkte dpa-Meldung lässt bequemerweise weg, dass denen der Paramount-Konzern gehört, den die Fussballfans (mindestens) vier Jahre abonnieren sollen. Das müssen Sie in dieser 1 1/2 Jahre alten Meldung nachlesen. Es ist 1 1/2 Minuten lange “Recherchearbeit” – furchtbar, aber es geht.

Diesen Sachverhalt zu erwähnen schaffen die von mir sehr unterschiedlich hochgeschätzten Kollegen Küppersbusch, Suchsland und Ahrens/Spiegel (Paywall) leider nicht. Letzterer verbreitet sogar noch vor der Paywall das neoliberale Ammenmärchen “Die Verantwortung liegt nun bei jedem Einzelnen.” Kein Wunder, dass so ein Schund immer weniger gelesen wird.

Ich weiss, die meisten Extradienst-Leser*innen bedürfen dieser Nachhilfe nicht. Aber sagen Sie es bitte in den nächsten Wochehn und Monaten in Ihren Bekanntenkreisen weiter: ein sinnvoller WM-Boykott wäre ein geschlossenes europäisches Vorgehen. Dazu sind aber weder EU noch Uefa – selbstverschuldet! – in der Lage. Die EU ist bereits von Trump-Fans unterhöhlt. Und die Uefa ist mindestens so korrupt und gierig wie die in Trumps Arsch kriechende Fifa. Und selbst wenn deutsche Fussballfunktionäre Gutmenschen – Einzelne (Göttlich, Rettig, Sasic – Sozis würden sogar Neuendorf dazu zählen) sind es – wären: für eine strategisch durchdachte Aussen- und Bündnispolitik sind sie zu dumm. Wie unsere Bundesregierung. Nur zur Erinnerung: wer hat sich 2008-2018 vom Trump-Propagandisten Rupert Murdoch aushalten lassen? Die Deutsche Fussball-Liga (DFL), inklusive ihrer Mitglieder FC St. Pauli, SC Freiburg und Borussia Mönchengladbach. Seit 2018 sind sie beim deutschen Mohn-Clan (Bertelsmann) und ihm hier. Murdoch war die Ware zu teuer geworden.

Dafür irgendeinen “Einzelnen” verantwortlich zu machen, in einem Medium, das selbst eingebettet agiert – ist das frech? Ist das doof? Ist das Verdummung? Die “Einzelnen” hatten bereits die #boycottqatar-WM22-Einschaltquoten hierzulande heruntergedimmt, wie es diese Zwergstaatsrepublik zuvor noch nie zustandegebracht hatte. Die Fans zeigen Leistung – im Stadion, auf der Strasse, in der Zivilgesellschaft und zuhause bei ausgeschalteteter ARD/ZDF-Glotze. Wer immer weniger Leistung zeigt, sind die, die fürs Medienmachen Geld bekommen. So schlecht, wie die deutschen Fussballer (der Herren).

PS: Und gucken Sie mal hier, was Köln auch ganz ohne WM schafft. Wow, det jiddet nur, nur, nur in Kölle om Rhing! Bei meiner Borussia haben sie einen kompletten “Hauptbahnhof” neu gebaut. Von dort fahren die Shuttle-Busse zum bildschönen Borussiapark. Mann gönnt sich ja sonst nichts. Was tun “wir” nicht alles für Millionäre und Milliardäre?

Deadlinedeadline
2026-01-27

Bari Weiss To Unveil Slate Of New Podcasters And Other Contributors As Part of CBS News Plans

deadline.com/2026/01/bari-weis

2026-01-27

Läuft

Die WM-Boykott-Debatte

Das Thema hat den Mainstream erreicht. Und wird damit unangenehm für die, die sich praktisch dazu verhalten müssen. Deren Unpässlichkeit ist schon von weitem wahrzunehmen, bevor sie überhaupt den Mund aufmachen, aus dem in der Regel verantwortungsfreies Gestammele entweicht. Ist die Boykott-Forderung desavouiert, weil einer wie Sepp Blatter dafür ist? Unbestritten dürfte sein, dass der immerhin genauestens weiss, wovon er spricht: ein vormaliger Täter (1975-2016) und Schützling von niemand Geringerem als dem deutschen Oligarchen Horst Dassler.

Einer, der ebenfalls genau weiss, wovon er spricht, ist Blatters Landsmann Mark Pieth. Der bemühte sich 2011-13 weitgehend vergeblich als Kommissionsvorsitzender um “Good Governance” bei der seinerzeit noch Blatter-geführten Mafia-Organisation Fifa. Ob gewollt oder ungewollt hat er möglicherweise den Weg geebnet für die Machtübernahme des Gianni Infantino, der seinerseits als Generalsekretär der europäischen Uefa die Strippen zog, die ihn Blatter stürzen und die Fifa-Führung übernehmen liess. Von dort zieht er den Europäern seitdem eine lange Nase und hat sich im Darm von Donald Trump gemütlich eingerichtet. Das tut dem alten Mann Sepp Blatter sehr, sehr weh. Und nicht nur ihm.

Wenn Sie sich nun “nicht für Fussball interessieren”, dann sind diese zentralen Figuren des Weltfussballs – allesamt Schweizer – für Sie natürlich nicht mehr als Witzfiguren und Knallchargen. Das sind sie tatsächlich. Aber das macht sie nicht unwichtig. Oder was ist für Sie Donald Trump? Was Xi Jinping? Was Narendra Modi? Was Wladimir Putin? Und, auch wenns wehtut: was ist Friedrich Merz? Was Ursula von der Leyen?

Und nun stellen Sie sich die VIP-Tribüne beim WM-Finale in East Rutherford, New Jersey, USA vor. Ein Medienereignis, das Oscar-Verleihungen, Präsidenten-Amtseinführungen und Super-Bowls übertreffen wird. Xi Jinping wird es boykottieren. Er ist beleidigt, dass sich China wieder nicht sportlich qualifizieren konnte. Narendra Modi kann ihn zwar nicht leiden, ist in diesem einen Punkt aber seiner Meinung, wenn auch nicht beleidigt – es ist ihm egal. Alle Anderen werden sich um fotogene Plätze in der Nähe Donalds und Giannis bemühen.

Wieviele Menschen werden derweil aus Sicherheitsgründen erschossen werden müssen? Welche Regierungen gestürzt? Welche Länder besetzt oder zumindest bombardiert? Und wer darf überhaupt rein zur WM?

Alles Fragen, die Fussballprofis nun mal leider, leider nicht klären können? Und Fussballfunktionäre kennen sich damit liebend gern nicht aus. Fussballoligarchen aber sehr wohl. Sie gehen bei und mit denen ein und aus, die es tun. Weil sie es können.

Mein Tipp: kein Fussballverband wird die WM boykottieren. Alle lieben die Nähe der Macht und Medien. Aber dass darüber öffentlich diskutiert und gestritten wird, ist gut und nicht schlecht. Weil es alle Beteiligten besser kenntlich macht. Und mehr Bildung hat noch keiner*m geschadet.

A propos: an den Mr. Ellison, der hier völlig zu Recht problematisiert wird, hat die europäische Uefa, obwohl Trumps Finanziers jetzt doch die Grundrechenarten erlernen müssen, ihren wertvollsten Besitz, die Champions League, für die nächsten vier Jahre verscheuert. Noch Fragen?

2026-01-22
2026-01-20

Zynismus in anderen Farben

Es gibt einen europäischen Hebel gegen Trump – aber die alten weissen Männer sind dafür zu doof

Florian Rötzer (72) und Moshe Zuckermann (wird 77) raubten mir letzte Nacht meinen Schlaf. Vor einem halben Jahr haben sie ein Buch vollendet, und schon ist es veraltet. Lesen Sie selbst: Sind die digitalen Medien ein Trojanisches Pferd, das die Menschen so verblödet, dass KI diese Leere auffüllen kann? – Wir haben ja zusammen ein Buch geschrieben. Früher hätte man von einem Briefwechsel gesprochen. Wir haben den Titel gewählt: ‘Durch die Wüste der Gegenwart’. Es ist schon etwa ein halbes Jahr her, dass wir das Manuskript abgeschlossen haben. Hast du denn seitdem etwas erlebt, was ein bisschen über das von uns festgestellte Wüstenartige hinausginge, vielleicht gar eine kleine Oase gesichtet?”

Was lehrt uns das? Sie wissen es nicht.

Was sagt es uns, wenn ein CDU-Mann in der hiesigen Medienöffentlichkeit der Erste ist, der einen WM-Boykott in die Debatte wirft? Hat er diese Agenda damit etwa kontaminiert? Die unverwüstliche Alina Schwermer/taz ordnet das wie immer angemessen ein:

WM-Boykott als Ultima Ratio: Würden Sie wegen Trump auf Fußball verzichten? – Wenn Trump Grönland annektiert, sollte Europa dann die Fußball‑WM 2026 in Nordamerika boykottieren? Oder besser schon vorher damit drohen?”

Realistische oppositionelle Fussballfans kamen auf die gute Idee, den DFB in die Bredouille zu bringen, indem sie eine Urabstimmung über einen WM-Boykott fordern – für 2034! (in Saudi-Arabien). Insofern entbehrt die Formulierung des taz-Layouts “besser schon vorher”, gemünzt auf dieses Jahr, nicht einer gewissen satirischen Qualität. Denn gemünzt auf #boycottqatar2022 war ja die nicht vollkommen abwegige Ausrede: “zu spät”.

Ja gut, unter dem real existierenden Trump sind all diese Massstäbe umgeworfen. Weil er es kann.

Was also kann “Europa”? (was immer das sein mag)

Zu was ist ein politisches Gebilde unter dieser Bezeichnung fähig? Gelegentlich beansprucht die EU, eine konsistente Verkörperung davon zu sein. Von neoliberaler Ideologie durch- und zersetzt, hat sie den real existierenden Fussballkapitalismus als politische Kanonenkugel frei flottieren lassen. Kann sie ihn nun noch als Hebel nutzen? Ich fürchte nein. Obwohl er jetzt der ideale Hebel wäre.

Denn die Fussball-WM ist zweifellos in diesem Jahr das die Welt am meisten beherrschende Medienereignis. Möglicherweise im mehrheitlichen Rest der Welt weit mehr beherrschend, als im Gastgeberland USA selbst. Das möge Trumps Problem sein. Europas Problem sind die nächtlichen TV-Sendezeiten. Europas Stärke wiederum ist, dass es der ökonomisch stärkste Nachfrager dieses kapitalistischen Medienereignisses ist.

Dummerweise haben die dummen Mafiosi, die den europäischen Profifussball (der Herren) beherrschen, sich längst in die Fänge des Trump-Clans begeben. Ähnlich dämlich, wie sich der Fifa-Don Gianni Infantino schon im Darm von Donald Trump eingerichtet hat.

Die stärkste Waffe der europäischen Uefa ist die Champions League. Ihre Umstellung auf ein Ligasystem mit 36 Teilnehmern an acht Spieltagen ist medienstrategisch und sportlich gelungen. Und also ausbaufähig. Infantinos Versuch, das im letzten Sommer mit einer “Club-WM” in den USA zu kontern, ist nur so mittel gelungen: hohe Prämienkosten, aber nur geringe TV-Einnahmen (nur 25% der erwarteten).

Wenn irgendwas im Profifussball (der Herren) noch die erwarteten Einnahmen toppen kann, dann ist es die Uefa-eigene Champions League. Das Einzige, womit sie Gianni Infantino noch das Fürchten lehren kann. Logischerweise können die Europäer (die Herren) also damit auch Infantinos Wirtstier das Fürchten lehren.

Weltweiter Ausbau der Champions League als WM-Konkurrenz

Infantinos “Club-WM” war strategisch keine dumme Idee. Die Uefa hat mit der Champions League die Waffe in der Hand: Ausbau des Liga-Systems plus weltweite Einladung an aussereuropäische Teilnehmer.

Exkurs deutsche Bundesliga: wenn sich die vor Kapital kaum laufen könnenden Fussballkonzerne aus dem süddeutschen und dem westfälischen Raum auf diesem Weg aus ihr entfernen würden, könnte sie wieder zu einem fairen sportlichen Wettbewerb zurückkehren. Mann wird doch wohl noch träumen dürfen … Exkurs Ende.

Da der Kapitalismus die Tendenz hat, sportliche faire Wettbewerbe zugunsten von Planungssicherheit für Investor*inn*en ausserkraft zu setzen, könnte/muss die Politik das Zepter in die Hand nehmen. Die Champions League lädt also nicht nur die Copa-Libertadores-Halbfinalisten aus Südamerika zur Teilnahme ein. Sondern auch Spitzenclubs aus Afrika (Ägypten, Marokko, Nigeria, Südafrika, Cote d’Ivoire u.a.).

Ein Problem ist der riesige asiatische Markt, der zwar medial durchdrungen ist, aber (noch) kaum sportlich. In China ist das einstige Flaggschiff Guangzhou Evergrande Taobao F.C. in der bisher grössten Immobilienpleite der Geschichte des Kapitalismus untergegangen. So, als wenn die deutschen Steuerbehörden einem am Tegernsee, in der Nähe des Bundeskanzlers, wohnhaften Wurstfabrikanten ein lebenslängliches Betätigungsverbot im Fussball verordnet hätten.

In Indien, dem grössten Land der Welt, sieht es noch bescheidener aus. Allessandro del Piero, der 2006 noch dem “deutschen Sommermärchen” den sportlichen Gnadenschuss versetzt hatte, hat sich dort vergeblich um Entwicklungshilfe bemüht. Gerade darum muss die Uefa einen indischen Teilnehmer gewinnen, um den grössten Markt der Welt vor Trump zu erobern. Unser Autor Gilbert Kolonko steht gewiss für ein bescheidenes Beraterhonorar zur Verfügung.

In Trumps tödlicher Umarmung

Die Uefa hat die Vermarktung ihres fettesten Fisches in die Hände eines US-Vermarkters vergeben. Und der vergab die TV-Rechte für kommende vier Jahre an die Trump-Buddys von Paramount.

Sie raufen sich aktuell mit Netflix um das Monopol auf dem globalen Streaming-Abomarkt. Das ist kein Kampf Gut gegen Böse, sondern banale kapitalistische Vernichtungskonkurrenz – gemäss der Losung des grossen deutschen Führers Peter Thiel.

Es mag ja sein, dass Sie sich “nicht für Fussball interessieren”. Dann kommt es eben so, wie Eric Bonse/taz schreibt: “Trump greift nach Grönland und droht erneut mit Strafzöllen. Statt aufzuspringen und zurückzuschlagen, werden erst einmal Phrasen gedroschen.”

Tipp für die alten Männer

Die amtierenden spanischen Fussballweltmeisterinnen geben ein gutes Beispiel, wie revolutionär und gleichzeitig realpolitisch eine Männermafia im Fussballverband auf links gedreht wird. Ihre Vorgängerinnen im Weltmeisterinnen-Amt aus den USA gaben gegen Trump ein nicht minder gutes Beispiel ab.

Und jetzt DFB, Bundesregierung, Uefa, EU: DU!

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